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Metal Gear Solid 4 - Guns of the Patriots: Review
Ihr merkt schon: Es wurden nur Kleinigkeiten verbessert und ansonsten blieb alles beim Alten. Ihr werdet an Punkt A abgesetzt, schleicht und ballert euch dann zum Ziel B durch. Erlegt zwischendurch einen Boss und erlebt zwischendurch Szenen, die es so richtig in sich haben. So schwingt ihr euch beispielsweise auf ein Motorrad und ballert euch durch unzählige fliegende Gegner und schiesst euch generell den Weg frei. Oder ihr flüchtet mit einem Truck aus einem Einsatzgebiet. Die Inszenierungen sind ganz einfach zu beschreiben: Gigantisch! Gerade die Zwischensequenzen gehören mit zum Imposantesten, was ihr je in einem Videospiel gesehen habt. Zu Beginn wird aber noch wenig Gas gegeben. Das Spiel kommt erst langsam in Fahrt und ist zum Ende hin nicht mehr zu stoppen. Dieses Feuerwerk sollte wirklich jeder gesehen haben. Ihr bekommt Kampfsequenzen geboten, die euch den Sabber am Mundwinkel herunter laufen lassen werden. Schlachtsequenzen, die von John Woo nicht besser inszeniert hätten werden können. Aber auch emotionale Momente, die euer Herz treffen. Hier verdienen vor allem der Schnitt und die bombastischen Kamerafahrten ein Extralob. Aber auch die ausgezeichnete englische Sprachausgabe wurde fantastisch integriert. In Sachen Inszenierung haben Konami und Hideo Kojima ein atemberaubendes Feuerwerk abgebrannt.
Aus grafischer Sicht lässt der letzte Teil der Serie aber nichts anbrennen. Die Gesichter der einzelnen Charaktere sind teilweise unglaublich detailliert modelliert. Gestik, Mimik, Gefühlsausbrüche und die dazugehörigen Animationen spielen auf ganz hohem Niveau und bringen die Charaktere perfekt rüber. Aber auch die Effekte können sich sehen lassen: Explosionen wirbeln realistisch Dreck und Staub auf, Sandkörner bleiben auf der Linse liegen und auch ansonsten lässt sich der Titel nichts nehmen. Bei all dem Lob gehört auch ein wenig Kritik dazu. Teilweise wirken manche Texturen sehr mau, in manchen Situationen gerät das Spiel ins Ruckeln und auch der Schattenwurf ist nicht immer passend. Im Grossen und Ganzen leistet sich Metal Gear Solid 4 aber keinen richtigen Fehltritt und die paar kleinen Macken werdet ihr selten bemerken. Gerade die Zwischensequenzen machen dies sofort wieder wett. Was ein wenig nerven dürfte, ist die lange und grosse Installation und dass nach jedem Kapitel erneut installiert werden muss. Dies geschieht leider auch, wenn ihr das Abenteuer bereits zum zweiten Mal spielt.
Musikalisch schenkt sich das Spiel auch nichts und versorgt eure Ohren zu jeder Zeit mit den passenden Klängen. Gerade die Musik leistet einen grossen Anteil an der Spannung und untermalt die emotionalen Szenen perfekt. Denn wie in Filmen macht die Musik einen grossen Anteil an der Atmosphäre aus, und die wird hier grossartig aus den Boxen gehämmert. |
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