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Ace Combat 4: Review

  Playstation 2 


Ein Hangar voller Kriegsgerät

Während die Gran Turismo Fahrer auf ihren Auto-Fuhrpark stolz sind, nennt ein Fliegerass waffenstrotzende Hightech Kampfflugzeuge seine Lieblinge. Und davon gibt es in AC04 zuhauf, nämlich 21 Stück. Vom betagten F4 Phantom bis zur supermodernen SU37 wird das gesamte Spektrum abgedeckt. Egal ob ihr lieber mit dem trägen Warzenschwein A-10 auf Panzerjagt geht oder mit dem Eurofighter 2000 Luftduelle austragt, hier kommt jeder Aviatik-Fan auf seine Kosten. Natürlich hat so ein Jet auch seinen Preis, und Geld für neue Flugzeuge bekommt ihr, je nachdem, wie gut ihr euch in der Kampagne schlagt. Geld dürft ihr auch für allerlei verschiedene Bewaffnungen ausgeben, die je nach Flugzeugtyp verschieden sind.

Butterweiches Fliegen

Ihr müsst nicht Seitenweise Tastenbelegungen auswendig lernen, um die Fluggeräte sicher in der Luft zu halten. Die Steuerung ist sehr durchdacht und geht schnell ins Blut über. Es gibt auch einen Übungsmodus, in dem ihr vom simplen drehen eures Jets bis zum sauberen platzieren von Bomben alle nützlichen Manöver erlernt. Grob gesagt steuert ihr den Stahlvogel mit dem linken Analogstick, regelt mit R1 und L1 den Schub, und bedient mit den 4 Standardbuttons die Waffensysteme. Mit diesem System ist absolut präzises Fliegen kein Problem. Es wird ausgiebig von den Analogbuttons Gebrauch gemacht, z.B. bei der Schubregelung oder auch beim Radarsystem, wo ihr je nach Druckstärke die Entfernung einstellt.

Grafik

Die Optik von AC04 ist atemberaubend. Man fliegt über schneebedeckte Berge, eintönige Wüsten, Hügellandschaften, Seen, Städte und das alles ohne einen einzigen Ruckler. Wenn man in ein paar tausend Metern Höhe in die Aussenperspektive schaltet und sein Flugzeug von oben sieht, kann keiner mehr behaupten, die PS2 habe grafisch nichts auf dem Kasten. Schon die Screenshots lassen einen diese Pracht erahnen, doch man muss das Ganze auch noch in Bewegung gesehen haben! Die Jets sind hochdetailliert und sehen ihren Vorbildern zum Verwechseln ähnlich, und auch die Landschaft sieht aus dieser Höhe photorealistisch aus.

Da wären wir bei einem Kritikpunkt an der Optik angelangt. Während von einiger Höhe die Landschaft genial aussieht, wird sie beim extremen Tiefflug doch ziemlich grob und körnig. Weiterhin haben mich die Explosionen nicht ganz überzeugt. Ein harterkämpfter Abschuss dürfte schon etwas spektakulärer aussehen. Was mich ziemlich störte, war das Menusystem, genauer gesagt die Farben vom ebensolchen. Bei der Flugzeugauswahl ist die Farbwahl so unglücklich, dass man oft auf den richtigen Augenblick warten muss, nämlich bis das rotierende Flugzeug hinter dem Text steht, um ihn problemlos lesen zu können. Das ist zwar ein kleiner Kritikpunkt, doch die Menuführung hinterlässt schon einen unprofessionellen Eindruck und hat in einem Topspiel dieses Kalibers nichts verloren.

Sound

An der Musikuntermalung gibt es nicht viel auszusetzen. Während man in der Luft ist, werden unaufdringliche Melodien passend zur Situation gespielt. Man achtet aber fast nicht darauf, wenn man in eine Mission vertieft ist. Die Soundeffekte tönen sehr sauber und geben absolut keinen Anlass zur Kritik. Alles unspektakulär bis auf eines: Die Funksprüche, die eintrudeln. Teils witzig, teils nützlich geben sie einem das Gefühl, wirklich mittendrin zu sein? Ihr wisst schon, statt nur dabei? Einzig die immergleiche Musik beim Briefing könnte man als Mangel aufführen.

Ace Combat 4
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Admin am 10 Mrz 2005 @ 11:27