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Heavy Rain: Preview

  Playstation 3 

Entscheidungen mit Konsequenzen

Im Anschluss an die Vater-Sohn-Szene, welche laut Fondaumière im weiteren Spielverlauf noch eine dramatische Wendung nehmen dürfte, konnten wir selbst Hand anlegen und zwei Levels aus Heavy Rain genauer unter die Lupe nehmen. Beide Szenen waren bereits auf der GamesCom in Köln spielbar und glänzten durch die vielfältigen Herangehensweisen, die sie dem Spieler boten. In der Rolle von Scott Shelby, einem Privatdetektiv, wurden wir zum unfreiwilligen Zeugen eines Ladenüberfalls und versuchten im Anschluss, den bewaffneten Täter zu überlisten. Wir entschlossen uns dazu, es auf die feige Art zu versuchen, und schlichen uns auf Zehenspitzen an den Übeltäter heran.

Unsere Rechnung haben wir dabei allerdings ohne eine geplatzte Tüte Kartoffelchips gemacht, die unsere Schritte für den Verbrecher hörbar machte. So sahen wir uns erst einmal mit dem Lauf einer Pistole und der Aufforderung, die Hände hochzunehmen, konfrontiert. Dermassen einfach wollten wir es unserem Widersacher aber dann doch nicht machen - standhaft weigerten wir uns, seinen Anweisungen nachzukommen. Unser zweiter Fehler, wie sich herausstellen sollte! Der nervöse Täter drückte nach einigen Drohungen prompt ab und ergriff die Flucht - unser Protagonist kam dabei noch einmal mit einer Streifschusswunde davon. Das war wohl Glück im Unglück! Wie aus früheren Interviews mit den Entwicklern nämlich bekannt ist, soll das Spiel auch weitergehen, wenn einer der vier Hauptcharaktere das Zeitliche segnet.

Heavy Rain

Grosses Videospielkino

Eine zweite spielbare Szene handelte auf einem Schrottplatz und versetzte uns in die Rolle von Norman Jayden, einem Profiler für das FBI, der neben seiner Karriere mit einem Drogenproblem zu kämpfen hat. Wie die anderen Protagonisten des Spiels ist auch Jayden auf der Spur des ominösen Origami-Killers - eine Spur, die ihn auf besagten Schrottplatz geführt hat. Der Besitzer des Betriebes zeigte sich uns gegenüber nicht gerade hilfsbereit und so nahmen wir die Spurensuche vorerst in die eigene Hand. Mit Hilfe einer futuristischen Sonnenbrille suchten wir das Areal nach Blutspuren, Fingerabdrücken und sonstigen forensischen Rückständen ab, wurden aber vorerst noch nicht fündig.

Erst nach einer Weile entdeckten wir in einem Becken etwas, das einem menschlichen Schädel verdächtig ähnlich sah, als wir vom eben noch zurückhaltenden Mitarbeiter des Ladens plötzlich hinterrücks attackiert wurden. An dieser Stelle begann eine ganze Reihe von Quick Time Events - durch Spiele wie Shenmue popularisierte Reaktionsspielchen - von denen Heavy Rain besonders in Actionszenen Gebrauch macht. Je nach Erfolg oder Misserfolg entwickeln sich die spektakulären Kampfszenen jeweils in ganz verschiedene Richtungen und der Handlungsverlauf passt sich diesen Entwicklungen an. In unserem Fall schafften wir es knapp, dem Tod durch die Schrottpresse zu entkommen und unseren hartnäckigen Kontrahenten zu überwältigen.

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Ettore Trento am 20 Okt 2009 @ 20:45
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