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Perry Rhodan: Review
Grundsätzlich spielt sich das Adventure wie ein typischer Vertreter der Gattung Point 'n' Click-Adventure. Innovative Ideen findet ihr in der Spielmechanik nicht. Das bedeutet aber gleichermassen auch, dass die Einarbeitungszeit ins Geschehen minimal ist, vor allem für Freunde der Entdeckungs- und Knobelreisen. Das Interface des Spiels ist aufgeräumt, bietet euch raschen Zugriff auf alle notwendigen Belange. Speziell das Inventar ist den Entwicklern sehr gut gelungen, denn dort legt ihr nicht nur gefundene Objekte ab, sondern auch Gesprächsthemen. Wenn ihr auf eine neue Information stosst, die euch möglicherweise bei eurer Suche weiterhelfen könnte, legt das Spiel dieses Gesprächsthema auch in der unteren Leiste auf eurem Bildschirm ab. So könnt ihr in den Dialogen Zeit sparen und einen Charakter direkt auf dieses Thema hin ansprechen, ohne vorher über das Wetter, nasse Blumenerde oder den Sinn und Unsinn von Flüssigseife in unserer Gesellschaft fachsimpeln zu müssen.
Die vielen verschiedenen Charaktere überzeugen mit sehr guten Sprechern und auch hinsichtlich ihrer Mimik. Sie stehen auch nicht ständig dumm in der Gegend herum, sondern beschäftigen sich mit ihrer Arbeit oder anderen Dingen. Glücklicherweise krankt die Spielmechanik aber nicht daran, dass ihr beim Anklicken der Personen lange auf ihre Reaktion warten müsst, dies wurde vermieden. Es macht viel Spass, sich mit den verschiedenen Personen und Wesen zu beschäftigen.
Bevor sich Perry auf die Suche begibt, müsst ihr euch zunächst aus einer misslichen Lage befreien. Die Entführer eurer Freundin haben euch nach ihrem Angriff ein verwüstetes Areal hinterlassen. Zudem werdet ihr von einem Soldaten unter Sicherheitsarrest gestellt. Später, nachdem ihr euch aus dieser Situation befreien konntet, findet ihr keinen funktionierenden Raumgleiter. Also heisst die Devise: Reparaturteile finden, mit den richtigen Leuten sprechen und weitere Rätsel knacken, bevor ihr euch auf die eigentliche Rettungsmission begeben könnt. Dabei wird rasch deutlich, dass auch dieses Adventure einiges an Laufarbeit vom Helden erwartet. Zwar bietet euch das Spiel keine Schnellreisefunktion zu anderen Orten auf einer Karte, doch könnt ihr immerhin die Räume durch Klick auf die die äusseren Randbereiche rasch verlassen und so deutlich schneller vorankommen.
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