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Ammo - 2.5"-Festplattengehäuse: Hardware Test

  Personal Computer 

Fazit von Thomas Richter

Eigentlich brauchte ich gar keine neue, externe Festplatte. Aber das Design des Ammo-Gehäuses fand ich nicht bloss spannend - auch die integrierte RFID-Sicherheitstechnologie nährte meinen Bedarf nach technologischen Neuerungen. So manch einer würde es vielleicht spielerischen Schnickschnack nennen. Für mich hat der Datenschutz in diesem Fall neben dem aussergewöhnlichen Design Priorität. Kurzerhand flog also die hässliche, alte Trekstor-Platte vom Schreibtisch und musste diesem schwarzen "Ding" weichen, das aussieht, als müsste es mit Gewehrpatronen aufgeladen werden, aber nicht mit Bits und Bytes. Schön, dass der Einbau trotz der mangelhaft übersetzten Anleitung so locker von der Hand ging. Die Anwendung der RFID-Anhänger macht auch keine Probleme. Möchte ich das Ammo anschliessen, klappe ich einfach eine Gummiabdeckung herunter und stecke das beigelegte USB-Kabel dran. Hätte ich eine schnellere Festplatte im Gehäuse, mit höherem Strombedarf als meine jetzige, müsste ich eventuell zwei USB-Anschlüsse belegen - das beigelegte Y-Kabel dient im Fall der Fälle der besseren Stromversorgung. Auch an einen Anschluss für einen externen Stromadapter hat In Win gedacht. Das gut verarbeitete Ammo-Gehäuse bremst SATA-Platten wegen des USB-Anschlusses zwar aus - wenn's aber nicht nur gut aussieht, sondern meine Festplatte auch vor Stössen schützt und Vibrationen absorbiert, dann kann ich eigentlich nur empfehlen: Anstecken und nachladen!

Pro

+ Stabile Verarbeitung
+ Festplatte vor Stössen geschützt
+ RFID-Technologie bietet Zugriffschutz
+ Absorbiert Vibrationen
+ Leichter Einbau
+ Aufregendes Gehäusedesign
+ Y-Kabel und Werkzeug inklusive

Kontra

- Zum Testzeitpunkt noch schwieriger Vertriebsweg
- Mangelhaftes Deutsch in der Anleitung
- Hoher Preis

Ammo - 2.5
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Thomas Richter am 10 Jul 2009 @ 17:29