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SteelSeries 7G: Hardware Test
Die Bauweise bringt Nachteile mit sich, wie etwa eine erhöhte Lautstärke beim Tippen. Es ist deutlich zu hören, dass die Tasten anderer Eingabegeräte gepolstert aufliegen und bei der 7G mechanische Komponenten die Arbeit verrichten. Ob die Vorteile die extreme Lautstärke wett machen? Also in gewöhnlichen Spieletests war bisher kein Unterschied auszumachen. Anscheinend bedarf es tatsächlich der wahnsinnig und unnormal schnellen Kommandos eines Profi-Gamers, um die Vorteile des Schaltungssystems auszureizen.
Etwas eigenwillig auch die optional anzubringende Handballenauflage. Ein stabiler, harter Kunststoffrahmen wird einfach mit seiner Aussparung passgenau über die Tastatur gelegt. Sitzt ganz gut. Leider ist das Teil nicht gepolstert, macht aber optisch was her. Weitere Extras: an der Rückseite hinten links finden sich praktische Eingänge für Mikrofon und Kopfhörer, also Headsets, und zwei 1.1-USB-Ports. Rätselhaft, warum die nur den langsamen 1.1-Standard erfüllen, und das unter dem Mantel einer "Pro Gamer"-Tastatur. Ausreichend.
Verzicht auf ExtrasDort, wo sonst eine Windows-Taste Platz auf Tastaturen beansprucht, macht sich auf der 7G eine Taste mit dem SteelSeries-Logo breit. In Kombination mit ihr und den Tasten F1 bis F6 gehen Mediensteuerungen von der Hand. SteelSeries-Taste zusammen gedrückt mit F1 schaltet beispielsweise den Ton stumm. Track-Wechsel und Lautstärkeregelung gelingt über die anderen F-Tasten. Schade, dass auf so einer sündhaft teuren Tastatur kein Platz für zusätzliche Regler oder Taster ist, die beispielsweise in die Randbereiche hätten integriert werden können. Fast schon unangenehm hell strahlen die weissen LED-Lampen im rechten oberen Bereich über dem Nummernblock. Da hätte SteelSeries besser auf schwächere Lampen gesetzt, und nicht auf solche, die in dunkler Umgebung unnötig den Bereich vor dem Spieler erhellen.
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