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Empire - Total War - Die Kriegspfad Kampagne: Review
Starre Fronten und brüchige BündnisseEuer Indianerstamm ist von vornherein in der Zwickmühle. Zum einen müssen die europäischen Invasoren vertrieben werden, um die eigene Lebensweise zu schützen. Zum anderen braucht ihr sie aber auch als Verbündete im Kampf gegen angefeindete Bruderstämme. Geschicktes Taktieren ist gefragt. Überredet die Engländer zu Handelsabkommen und Bündnissen. Dasselbe macht ihr mit den Amerikanern, auch wenn die sich im Krieg mit den Engländern befinden. Das kann eurem Stamm aber egal sein, denn so lange ihr nicht in den Konflikt hineingezogen werdet, könnt ihr euer Stammesgebiet auf das der verfeindeten Parteien ausweiten und eure Möglichkeiten mit Forschung und Siedlungsausbau verbessern.
Denn selbst wenn ihr die Indianer geeint haben solltet und eigene Kanonen besitzt, bleibt der Kampf gegen den weissen Mann ein schwieriges Unterfangen. Seine starren, technologisch überlegenen Fronten durchweicht ihr nur mit kluger Taktik. Lockt den Gegner aus der Formation und fallt ihm mit der Reiterei immer wieder in den Rücken. Dabei darf eure Kavallerie aber nicht eingekeilt werden, denn dann ist es auch mit ihrer wilden Stärke aus. Dazu gesellt sich das Problem des Eigenbeschusses. Es ist von unbestreitbarem Vorteil, Kanonen ins Feld führen zu können. Der Rest eurer Armee erfordert jedoch mehr eine Guerillataktik, die immer wieder ins Herz des Gegners vorstösst und sich zurückzieht. Genau dort schlagen aber auch die Kanonenkugeln ein. Keine einfache Aufgabe, immer die richtigen Ziele zu wählen und mit gutem Timing den Eigenbeschuss zu minimieren. |
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