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GREED - Black Border: Review
SammelleidenschaftWie in Action-RPGs und eben auch in Top-Down-Shootern üblich, gibt es in Greed reichlich aufzulesen. Neue Gegenstände findet ihr vor allen Dingen als Hinterlassenschaft getöteter Feinde, die entweder pures Ikarium oder Waffen sowie Rüstungs-Upgrades hinterlassen. Mit Hilfe des gefundenen Ikariums könnt ihr jederzeit zu einem Händler, den ihr recht früh im Spiel kennenlernt, per Teleporter reisen, um das wertvolle Metall gegen praktischere Gegenstände einzutauschen. Zusätzliche Kisten, Taschen oder Rücksäcke gibt es nicht. Ist euer Inventar voll, müsst ihr überflüssigen Krempel verkaufen oder direkt per Knopfdruck in Ikarium innerhalb eures Inventars umwandeln lassen. So spart ihr euch praktischerweise den Gang zum Händler, sollte euer Inventar mal wieder überquellen.
Die Sammelwut wird in Greed allerdings reglementiert. Zwar gibt es Helme, Rüstungen und Waffen, allerdings bleibt die Abwechslung nach einiger Zeit doch auf der Strecke. Der Marine behält das gesamte Spiel über seine Minigun, während der Pyro bis zum Abspann mit seinem Flammenwerfer glücklich werden muss. Zwar findet ihr neue Waffen, diese unterscheiden sich jedoch von der vorherigen nur in ihrer Verarbeitungsqualität und Durchschlagskraft. Ähnlich verhält es sich auch bei der Rüstung und dem Helm. Immerhin könnt ihr diese drei Elemente durch Upgrades verbessern, um beispielsweise die Lebensenergie zu erhöhen oder einen Geschwindigkeitsvorteil zu erhalten.
Besonders viel Mühe hat sich Clockstone bei dem Fertigkeitenbaum gegeben, wodurch der negative Effekt der eingeschränkten Sammelleidenschaft dann doch wieder etwas wettgemacht werden kann. Jeder Charakter kann, sofern genügend Roboter, Aliens und Zombies ins Jenseits geschickt wurden, durch einen Stufenaufstieg nicht nur Attributpunkte, beispielsweise zur Steigerung der Lebensenergie, vergeben, sondern auch einen recht komplexen Fertigkeitenbaum Stück für Stück freischalten. Neben defensiven und offensiven Fertigkeiten, um zum Beispiel eine höhere Kondition zu erlangen oder die Abwehr gegen feindliche Projektile zu erhöhen, könnt ihr Erfahrungspunkte auch in aktive Fertigkeiten, die sozusagen als Sekundärwaffe eingesetzt werden, investieren. Hier reicht die Palette von radioaktivem Abfall, der alles in der näheren Umgebung verseucht, bis hin zu einem holografischen Lockvogel, der feindlichen Beschuss auf sich zieht. Alle drei Charaktere haben natürlich vollkommen unterschiedliche Fähigkeiten, die während eines Durchgangs nicht vollends freigeschaltet werden können. Will man also alles ausprobieren, braucht ihr schon mehrere Anläufe, wodurch die Langzeitmotivation steigt. |
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