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Puzzle Quest - Galactrix: Review
Euren erstellten Charakter entwickelt ihr ähnlich wie in einem Rollenspiel. So könnt ihr dann beispielsweise mit aufgeschlüsselten Steinreihen mehr Energie anhäufen, um im späteren Verlauf der Knobelrunde den Schild eures Gegenübers nachhaltig zu schwächen. Denn erst wenn der Schutzschild des Feindes ausgeschaltet wurde, könnt ihr Schaden zufügen und die Runde für euch entscheiden. Wie schon angesprochen, besteht die Wahl der Klasse nicht mehr, lediglich ein passendes Gesicht dürft ihr euch noch aussuchen. Und auch hinsichtlich der Aufwertung eures Charakters gibt es eine negative Entwicklung, denn jede Aufwertung der Fähigkeiten kostet nun nur noch einen Punkt. Das war im Vorgänger spannender gelöst, da man sich aufgrund der Unterschiedlichkeit der Aufwertungen genau überlegen musste, wie man seine Punkte investiert.
Technisch enttäuscht das Spiel. Wenn schon ein Weltraum-Setting, dann bitte auch mit entsprechenden Effekten! Detailarme, sehr langweilige Hintergründe und fehlende Animationen sind keine Juwelen für die Augen. Die vorhandenen Effekte, wenn ihr Steine auflöst oder Waffen nutzt, sind passabel, hauen einen aber auch nicht vom Hocker. Schlimmer noch ist der Sound des Spiels geraten: Die Kampagne ist komplett unvertont, die Musik nervt zunehmend mit jeder Spielminute, und selbst in den Gefechten sind die Gesprächsfetzen eher störend.
Da es nur einen Schwierigkeitsgrad gibt, könnt ihr euren Anspruch leider nicht selbst einstellen, es fehlt also an Konfigurierbarkeit. Gelegentlich hatten wir im Test auch den Eindruck, dass die Ausgangssituationen klar für den Gegner sprechen. Ständig gibt es Schwankungen im Schwierigkeitsgrad, regelrecht unfaire Stellen sind darunter, die man im ersten Anlauf kaum schaffen kann. Speziell das Öffnen von Sprungtoren ist eher eine Glückssache, denn spielerisches Können.
Die Kampagne kann weder mit der in Texten ersonnenen Geschichte noch mit den Fiiguren oder den biederen Zwischensequenzen gut unterhalten und ist bedauerlicherweise nur Beiwerk, statt schmückender Spielinhalt. Wer mag, kann sich online mit anderen Spielern messen: Eine Lobby gibt es aber nicht, ihr müsst schon die IP-Adresse eures Wunschgegners kennen. Das kennt man ja noch aus der Steinzeit. Sorry, liebe Entwickler, aber so etwas sollte in der heutigen Zeit schon besser gelöst sein. Es wäre doch beispielsweise spannend gewesen, sich auf einer Online-Rangliste kontinuierlich nach oben zu puzzlen.
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