Fazit von Daniel SchneiderClonk ist eins dieser Spiele, die einen gleichermassen faszinieren wie aufregen. Es macht Spass, mit den kleinen Kerlchen Schächte zu buddeln, um an die begehrten Ressourcen zu gelangen. Doch regt man sich auch genauso schnell darüber auf, wenn man dank der Steuerung wieder einmal wo festhängt. Auch das Kampfsystem machte mir nicht wirklich Freude, da es einfach zu hektisch wirkte.
Genauso oft kann es auch passieren, dass durch eine Sprengung der Weg für die Lore versperrt wird und man feststeckt. Mühsam muss dann erneut ein Ausweg gesucht werden, falls man nicht ausreichend von der Speicherfunktion Gebrauch machte. Der Spielbereich ist zusätzlich sehr klein geraten, als ob man ein Fernglas verkehrt rum benutzt. Hinzu kommt noch der nervige Nebel des Krieges, den Echtzeitstrategen ja zu Genüge kennen. Hier sind unerforschte Bereiche des Spielfeldes geschwärzt, bis man diese erforscht hat. Nur wird es hier wieder schwarz, wenn ihr euch entfernt.
Beim Umfang des Spiels kann man aber nicht meckern, vor allem bei einem Preis von 15 Euro. Man wird fast erschlagen von den Möglichkeiten. Für jeden Geschmack ist das Passende dabei. Ob man lieber sammelt, kämpft oder Geschichten nachspielt - hat man sein Gebiet gefunden, ist die Sucht schon geweckt und man wundert sich nach gefühlter kurzer Zeit, dass bereits eine Stunde vergangen ist. Wer sich das Spiel näher anschauen möchte, kann es sich auf der Homepage als Probierversion runterladen und bei Bedarf die Vollversion freischalten.
Review Lesen - Seite 1
|
| Gesamtwertung: |
 
GBase Score:
7.5 |
| Herausforderung: |
Mässig |
| Geeignet für |
Gelegenheitsspieler |
| Spieldauer: |
Unendlich |
| Abwechslung: |
Gut |
| Atmosphäre: |
Geht so |
| Langzeitmotivation: |
Gut |
| Bedienung: |
Unkomfortabel |
| Preis/Leistung: |
Gut |
| Multiplayer: |
Gut |
|