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The Last Remnant: Review

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Letztere werden über ein Reaktionsspielchen ausgelöst, bei dem im richtigen Moment die korrekte Taste gedrückt werden muss. Dies kann mehrmals hintereinander geschehen - am Ende folgt eine Attacke, die es in sich hat und auch mal einen kompletten Verband ohne Umwege ins Jenseits befördern kann. Wer auf diese Quick-Time-Events nicht steht, kann sie abschalten. Dann entscheidet ein Zufallsgenerator über kritische Treffer.

Übrigens verfügen auch die Feinde über solche Trefferchancen, Square Enix will schliesslich niemanden benachteiligen. Besonders dicke Brocken wie Drachen oder Bosse können auf diese Weise auch mal alle aktiven Verbände mit einer Attacke über den Jordan schicken. Es folgt der Game Over-Bildschirm und das obligatorische Laden des letzten Spielstandes. Zum Glück wird nach jedem erfolgreichen Gefecht und beim Betreten neuer Räumlichkeiten automatisch gespeichert. Eigentlich vorbildlich, doch ändert das nichts am Frustpotenzial, das entsteht, wenn man wichtige Bossgegner nur mit grossem Glück besiegen kann. Wenigstens entschädigen die grösstenteils spektakulären Attacken ein wenig dafür. Von wuchtigen Schwerthieben über gigantischen Energiewaffen bis hin zu Lavabälle schmeissenden Dämonen wird viel fürs Auge geboten.

Der Lohn der Mühe

Nach erfolgreicher Schlacht kommt der Belohnungsbildschirm, der aufzeigt, inwiefern Rush und seine Verbündeten von dem Kampf profitiert haben. Jedes einzelne Mitglied bekommt dann etwa einen Bonus auf Lebenskraft und Aktionspunkte, eine Aufstufung für eingesetzte Kampf- und Zauberkünste oder gar eine komplett neue Kampfertigkeit. Für Zusatzmotivation sorgt das Plündern der besiegten Gegner. Meist findet man Gold und Rohstoffe, aber es lassen sich auf diese Weise auch Gefangene machen, die man in den Städten für gutes Geld verhökern kann. Nun sind wir auch endlich bei einer der ganz grossen Stärken von The Last Remnant: der Sammelsucht. Zwar leidet auch dieser Teilbereich unter einer mangelhaften Transparenz, doch ist es schon bemerkenswert, was man auf den Marktplätzen alles anstellen kann. Neue Ausrüstungsteile erwerben oder vorhandene aufstufen? Kein Problem, sofern Gold und/oder die passenden Rohstoffe vorhanden sind. Auf Wunsch lassen sich gar gänzlich neue Waffentypen oder magischer Schmuck herstellen.

Alleine die Suche nach Rohstoffen kann einen motivierten Spieler dutzende Stunden beschäftigen. Nicht zu vergessen die vielen Nebenmissionen, die in den Stadtkneipen und den Gildenhäusern warten. Ob man ein Riesenbaby aus den Fängen ängstlicher Banditen rettet,r für einen Kauderwelsch labernden Auftraggeber einige vergrabene Schätze sucht oder einen Vermesser durch eine gefährliche Höhle eskortiert, Abwechslung ist garantiert. Blöd nur, dass man nach Beendigung einer Quest direkt zurück ins jeweilige Stadtgebiet transportiert wird, und zwar unabhängig davon, ob man das Missionsareal schon erkundet hat. Okay, man kann im Nachhinein wieder dorthin zurück, doch ist der Ort dann wieder komplett mit Gegnern gefüllt. Eine simple Abfrage wäre wohl zu viel verlangt gewesen?

The Last Remnant
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Daniel Boll am 29 Apr 2009 @ 00:01
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