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Civilization IV - Colonization: Review
HerausforderndColonization-Veteranen wird es freuen: Das Remake ist wesentlich fordernder als das Original, was nicht nur an dem immer dreister werdenden Europa liegt, sondern vor allem auch an den Ur-Einwohnern. Diese helfen euch zunächst immer wieder durch Rohstoff- oder Geldgeschenke, doch spätestens wenn ein anderer Auswandererstaat angegriffen wird, wird klar: Das kann nicht ewig so weitergehen. Die militärischen Möglichkeiten der Indianer sind der euren gerade zu Beginn klar überlegen, da in der Anfangsphase alle Energie in die Städte sowie in den Aufbau gesteckt wird und kaum Zeit sowie Geld für die Ausbildung von Militäreinheiten vorhanden ist.
Eine kleine Neuerung hilft euch aber dabei, zumindest vorübergehend den Kopf freizubekommen. Neuerdings haben die Städte nämlich wie bei Civilization Grenzen. Habt ihr ein nur neutrales Verhältnis zu einem anderen Stamm oder einer anderen Kolonie, so können deren Einheiten nicht über diese Linie ziehen, ohne den Krieg zu erklären.
Und ist all dies noch nicht genug, entbrennt direkt zu Beginn der Wettlauf um historische Persönlichkeiten. Diese sind quasi kleine Upgrades für die Völker. Wenn ihr bestimmte Voraussetzungen als erste erfüllt habt, werden Personen wie Francis Drake und August Fugger eurem Rat beitreten und euch fortan mit Extras wie gesteigerter Produktivität oder stärkerem Militär zur Seite stehen. Einmal für euch gewonnen, könnt ihr die Ratsmitglieder nicht mehr verlieren. Das heisst im Umkehrschluss aber auch: wenn man einmal zu spät ist, kann man dieses Upgrade nicht mehr erreichen. |
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