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Civilization IV - Colonization: Review
Der alte Kontinent ist aber nicht nur Handelspartner, sondern auch Unterdrücker. Das Hauptziel von Colonization ist nämlich die Unabhängigkeit, und diese soll möglichst vor den anderen Parteien erreicht werden. Die Heimat will immer mehr Steuern, Extrazahlungen oder den Ring geküsst bekommen. Das kostet und verärgert die Neu-Amerikaner. Natürlich könnt ihr die Forderungen ablehnen, aber dadurch werden euch hin und wieder gewisse Handelssanktionen angedroht. Einige Waren dürfen etwa fortan nicht mehr ver- und gekauft werden. Habt ihr Bewohner in euer Rathaus gesetzt, werden Glocken gesammelt, die die Revolutionsgeister wecken. Genug rebellische Untergebene, Geld und auch eine mächtige Armee vorausgesetzt, könnt ihr euch gegen die scheinbar übermächtige Macht aus Europa auflehnen und das Spiel gewinnen.
Bis es so weit ist, müssen viele Krisen bewältigt und Taktikfragen beantwortet werden. Soll der Arbeiter nun auf dem Feld arbeiten, damit möglichst schnell der Bevölkerungswachstum einsetzt? Hat das Volk überhaupt genug Nahrung für einen weiteren Arbeiter? Darüber hinaus gibt es Spezialisten, die in einem bestimmten Beruf richtig gut sind und wesentlich effizienter abbauen, weiterverarbeiten oder hetzen. Bevor ihr den Arbeiter nun also aufs Feld schickt und vergeudet, solltet ihr lieber zweimal überlegen, ob ihr ihn nicht in seinem Spezialgebiet einsetzt. So werdet ihr ständig nach der optimalen Zusammensetzung suchen, wobei ein neuer Emigrant aus Europa gleichzeitig Fluch und Segen sein kann. Denn auch dieser will ernährt werden, weshalb manchmal wegen nur eines zusätzlichen Männchens eine komplette Umstellung der Produktionskette erfolgt. |
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