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Street Fighter IV: Review
Manche gehen leichter von der Hand, für andere bedarf es schon mehr Übung. So gibt es auch Figuren, die vor allem für Einsteiger geeignet sind. Hier wären zum Beispiel Ken, Ryu und Sagat hervorzuheben. Deren Spezialmoves sind recht schnell gelernt und ausführbar. Profis hingegen schwören auf Guile, Balrog oder Vega. Bei ihnen muss man die Moves sozusagen aufladen, um sie ausführen zu können. So oder so macht Übung den Meister.
Dies könnt ihr im frei konfigurierbaren Trainingsmodus tun, oder aber ihr absolviert den Trial im Herausforderungsmodus. Dort müsst ihr die vorgegebenen Aktionen ausführen und lernt nebenbei auch Kombinationen kennen. Wie wäre es zum Beispiel, nach einem Feuerball den Gegner direkt einen saftigen Schlag zu versetzen? Gerade für Einsteiger lohnt sich ein Besuch in den beiden Modis zu Beginn. Eine wirkliche Hilfe oder gar einen Lernkurs sucht ihr leider vergebens. Selbst die Erklärungen der Bewegungen lassen besonders Einsteiger im Regen stehen. Beispielsweise muss man selbst herausfinden, dass ein bestimmter Charakter seine Feuerbälle je nach Schlagknopf nach oben oder auf den Boden richtet.
Freunde von freispielbaren Inhalten kommen voll auf ihre Kosten. Neue Charaktere, Filme, Bilder und Klamotten warten darauf, von euch erspielt zu werden. Hinzu kommen noch allerhand Titel, um im Internet bei anderen Spielern angeben zu können und euch zu individualisieren. Online entfaltet der Titel übrigens erst so richtig sein Suchtpotiential. Hier spielt ihr gegen Unbekannte, deren Verhalten und Vorlieben es herauszufinden gilt. Ihr könnt Ligen erklimmen, um wirklich der Beste der Besten zu werden. Eine besondere Herausforderung, falls man es bisher nur gewohnt war, mit Freunden über einen Bildschirm zu prügeln. Einzig die zwanghafte Anmeldung bei Games for Windows Live trübt den Onlinespass. Fraglich, was dadurch ungewollt auf euren Rechner mitinstalliert wird und ob nicht ohne euer Wissen Daten gesammelt werden.
Grafisch ist der Titel ein echter Hingucker. Die Spielfiguren ziehen dabei manch lustige Grimasse und im Hintergrund ist 'ne Menge los. Ob nun jubelndes Publikum, spielende Kinder oder hektisch herumhantierende Wissenschafler im Labor - ein Blick zwischen den Kämpfen lohnt sich dort immer.
Vorausgesetzt, ihr besitzt ein Gamepad mit vernünftigem Steuerkreuz, lässt es sich ausgezeichnet fighten. Analogsticks sind kaum und Tastaturen sogar gar nicht zu gebrauchen. Dafür sind die auszuführenden Bewegungen einfach zu komplex. Wer sich für das Spiel interessiert, sollte sich vor dem Kauf also um einen Controller für den PC bemühen.
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