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Dawn of War II: Review
Die echten Storymissionen kommen viel zu selten im Spiel vor und treiben die Geschichte beinahe künstlich langsam voran. Immerhin machen die deutschen Sprecher einen ganz guten Job, wenngleich man das Gefühl hat, das zuständige Synchronstudio hat für die Sprachaufnahmen die Sprecherkartei ausschliesslich nach tiefen und rauhen Reibeisen-Stimmen durchsucht. Etwas merkwürdig wirkt der Dialekt der Orks. Was die Grünhäute von sich geben, erinnert eher unfreiwillig an grammatikalisch holpriges Berlinerisch. Nun gut.
Auch wenn Dawn of War II atmosphärisch humpelt, legt die Technik einen fulminanten Endspurt hin. Grafisch verwöhnt der Titel das Spielerauge mit selbst auf der höchsten Zoomstufe enorm detaillierten Modellen, spektakulären Explosionen, Partikeleffekten und scharfen Texturen. Auch den perfekt animierten Einheiten zuzuschauen, macht enorm viel Spass. Die Bedienung geht genreüblich mit der Maus vonstatten, für die zahlreichen Spezialfähigkeiten stehen auch Hotkeys zur Verfügung. Im Multiplayer-Modus könnt ihr euch auf einer überschaubaren Auswahl an Karten taktische Schlachten liefern und wichtige Punkte erobern. Gewinnen könnt ihr nur durch Vernichtung des Gegners oder Eroberung von eben jenen Knotenpunkten, die das Punktekonto der Gegner gen Null wandern lassen. Das Balancing lässt hierbei aber etwas zu wünschen übrige, vor Allem die Eldar wirken unmenschlich stark. Nur online könnt ihr die Kampagne ausserdem kooperativ bestreiten, das geht aber nur über den Games for Windows Live-Service. Zur einmaligen Online-Aktivierung nutzt Dawn of War II übrigens Steam. Der Vorteil: Einmal installiert, läuft Dawn of War II dann auch ohne DVD im Laufwerk. |
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