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Kingdom Elemental: Review
Der KampfChronic Logic versucht Kingdom Elemental als Rollenspielparodie zu vermarkten. Dieses Versprechen hält das Spiel aber nur bedingt. Zwar lassen die Zwischensequenzen mit ihren in Hörbuchmanier vorgetragenen, durchscrollenden Texten das eine oder andere Lächeln über die Mundwinkel huschen, die Kämpfe orientieren sich aber an normalen Rollenspieltiteln und sind komplett humorbefreit.
So platziert ihr immer zu Beginn einer Mission auf einem der acht allesamt viel zu kleinen Schlachtfeldern so lange Spielfiguren, bis euer Geldbeutel leer ist. Anschliessend gebt ihr das Go!-Zeichen, und eure Helden treten in mehreren Runden gegen 08/15-Klischeemonster an. Durch die schwerfällige Steuerung wird jegliche Interaktion des Kampfes im Keim erstickt und die Charaktere bekriegen sich alleine. Spannende Rollenspiel-Action, mit oder ohne Humor, sieht anders aus!
Der RahmenAuch die technische Umsetzung von Kingdom Elemental ist alles andere als gelungen. Die Schlachtfelder sind nicht nur viel zu klein, sondern die Darstellung der Welt bricht auch immer genau an der Stelle ab, an der das Terrain für den Kampf unrelevant wird.
Wie man aber an der Spielfläche erkennt, haben wir nicht viel verpasst, denn das sichtbare Terrain ist ohne jegliche Details ausgestattet und genauso wie die Charaktere auf einem Technikstand von 2000.
Was nicht negativ ins Gewicht fällt, ist die stimmige Hintergrundmusik. Auch die Sprachausgabe geht in Ordnung. Dies sind aber auch nur Details, die das Wertungsruder nicht umreissen können.
Und sonst?Obwohl das Spiel im Einzelspielermodus weitestgehend schlecht wegkommt, hätte eine Mehrspielerfunktion als Partyunterhaltung Potenzial gehabt. Durch die fehlende Hintergrundgeschichte wären keinerlei Rahmeninformationen notwendig und jeder könnte sofort einsteigen. Leider hat der Hersteller die Chance vertan, einen Mehrspielermodus sucht man in Kingdom Elemental vergebens. |
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