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Die Siedler: AeK - Reich des Ostens: Review

  Personal Computer 

Am meisten verändert eine neue Jahreszeit, der Monsun, das Gameplay. In dieser sind, wie im Winter, einige Versorgungszweige nicht nutzbar, weshalb es umso wichtiger ist, eine ausgewogene Landwirtschaft zu erschaffen. Allerdings ist dies auch hier nicht so schwer, wie es auf dem ersten Blick aussieht. Bereits früh kann man durch eine tiefe und breite Masse an Nahrungsproduktion die gut gemeinten Jahreszeiten aushebeln und sich auf die wechselnden Verhältnisse einstellen. Wie bereits im Hauptspiel fehlt BlueByte hier die letzte Konsequenz, um aus dem eigentlich guten Feature auch wirklich eine Herausforderung zu machen.

Gescheitertes Comeback

Mit grossem Tamtam wurde die Rückkehr des Geologen angekündigt, dessen Name Fans der ersten Teile aufhorchen liess. Doch das Comeback der sympathischen Figur will nicht so recht gelingen, da seine Funktion komplett verändert wurde. Suchte der graubärtige Mann im zweiten Teil noch nach Rohstoff-Vorkommen, um dort eine Mine bauen zu können, füllt er im Reich des Ostens lediglich vorhandene Bergwerke wieder mit Mineralien auf. Da auf den Karten aber meist genügend Eisen und Stein vorhanden ist, sinkt der Nutzen des Geologen fast auf den Nullpunkt.

Ebenfalls sehr ärgerlich ist, dass das Add-on trotz weniger Neuerungen nicht bugfrei geraten ist. Clipping-Fehler und kleinere Bugs - Einheiten bleiben stehen und bewegen sich nicht mehr - nerven und hindern den Spielfluss. Auch die Performance, die bereits beim Hauptspiel nicht gut war, scheint sich sogar ein wenig verschlechtert zu haben.

Die Siedler: AeK - Reich des Ostens
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Patrik Nordsiek am 06 Mai 2008 @ 19:26
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