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Empire - Total War: Review
Regen, Nebel, Rauch und FeuerSchon in Medieval: Total War II waren die Schlachten hübsch anzusehen. Im Nachfolger haben die Entwickler noch mal eine ordentliche Kelle an Pixelpracht nachgelegt, gerade, was die Animationen angeht. Infanteristen klettern über Barrikaden, Reiterei springt im Galopp über Zäune hinweg und die Kanoniere stopfen wieder artig die Kanonenrohre. Alles ist etwas detailreicher gestaltet und mit mehr Animationsstufen versehen worden. Das fordert natürlich seinen Tribut. Trotz 3 GHz Core2Duo-Prozessor, 4 Gigabyte RAM und einer GeForce 8800 GTS Karte mit 512 MB Video-RAM war es nicht möglich, in der allerhöchsten Textureneinstellung zu spielen. Dafür wurden unter Vista 64bit fast durchgehend 25 Bilder pro Sekunde erreicht, was bis auf gelegentliche Einbrüche völlig ausreichend ist.
In dieser Einstellung sind die Rauchschwaden der Musketen, brennende Schiffe, Reflektionen auf dem Wasser, Tiefenunschärfe und all der schnöde Augenschmaus berauschend mitanzusehen. Die Atmosphäre ändert sich mit jedem Wetter, sei es Schnee, Nebel, Regen oder glühende Sonne. Den grandiosen Bildern, die das Spiel zeichnet, wird auch der Sound gerecht. Wenn ihr spät in der Nacht spielt und gerne Artillerie benutzt, dann solltet ihr nicht nur dem geliebten Partner oder der Kinder wegen die Lautstärke etwas leiser drehen - auch die Nachbarn werden es euch danken.
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