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Empire - Total War: Review
Mit Pauken und TrompetenAllem geschichtlichen und damit kulturhistorischem Mehrwert zum Trotz ist Empire: Total War nach wie vor ein ausgewachsenes Strategiespiel mit einem ganz klaren militärischen Schwerpunkt, denn bis heute werden politische und diplomatische Dispute mit Waffen untermauert. In den Vorgängern der Serie drehten sich viele Gefechtsmomente um den Nahkampf. Mit der Weiterentwicklung der Schusswaffen veränderten sich aber die Verhaltensweisen auf dem Schlachtfeld immer mehr. Zwar waren gerade zu Anfang der Epoche Kanonen und Haubitzen noch sehr unpräzise, dennoch steht von Beginn an die mit Musketen bewaffnete Infanterie im Mittelpunkt der Kampfhandlungen, unterstützt von der Artillerie und an den Flanken geschützt durch die Kavallerie.
Die Reichweite der damaligen Handfeuerwaffen war zwar eingeschränkt, ihre vorhandene Durchschlagskraft änderte jedoch sofort die Regeln. Und so stehen sich in Empire: Total War die Infanterieregimenter gegenüber und blasen sich Bleigeschosse aus ihren Vorderladern um die Ohren, bis kein Soldat mehr übrig ist. Wer jetzt glaubt, dass das in gähnender Langeweile ausartet, täuscht sich. Die Positionierung der Truppen vor der Schlacht will schon gut überlegt sein. Denn das Gelingen eurer eigenen Strategie hängt davon ab, wie gut ihr die gegnerische Positionen und das Gelände einschätzt. Schmale Durchgänge, Erhöhungen, kleine Waldabschnitte, das sind alles wertvolle Möglichkeiten, um den Gegner in die Enge zu treiben, Reichweitenvorteile einzustreichen oder Hinterhalte zu planen. Kavallerie will von euch intelligent eingesetzt werden, denn im Frontalangriff gegen eine wartende Linieninfanterie ist auch das schnellste Pferd Verschwendung.
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