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STALKER - Clear Sky: Review
Einen Wolf laufenBis zu 50 KG Ausrüstung könnt ihr problemlos mit euch herumschleppen, danach leidet eure Ausdauer stetig und spürbar. Wenn ihr eure Rüstung also nicht gerade mit einem grösseren Inventar erweitert habt, geht Söldner Narbe bei Übergepäck schnell die Puste aus. Schlimmstenfalls rührt er sich nicht mehr von der Stelle, bis ihr ihm etwas Ruhe gegönnt habt. Bestimmt seid ihr alle zu geizig, um die Sachen mitten in die Pampa zu werfen, also ist es wichtig, dass ihr euch mit einer ausreichenden Menge an Energy-Drinks eindeckt. Die Getränke füllen sofort einen Grossteil des Ausdauerbalkens wieder auf und sorgen für neue Kraft.
Aber auch ohne randvoll gepackten Rucksack ist das isotonische Zeug wichtig, denn auf Fahrzeuge könnt ihr auch diesmal nicht zurückgreifen. Laufwege müssen also meist zu Fuss beziehungsweise sprintend absolviert werden. Für ganz faule und reiche Zeitgenossen gibt es an Fraktionsstandorten Wegführer, die euch gegen einen Geldbetrag zu bestimmten Orten im Umland bringen. Eine Ladesequenz folgt und ihr seid am gewünschten Ziel. Weil Getränke günstig sind und für die wichtigen Ziele kein Zeitdruck herrscht, ist die Lauferei aber eigentlich verschmerzbar.
Eigentlich? Nun ja, manchmal kommt, während ihr unterwegs seid, unvermittelt ein Funkspruch rein, der euch eine Nebenmission aufbürdet. Meist gilt es, einen Ort zu verteidigen, der in Kürze angegriffen wird. Nicht selten seid ihr etwas zu weit vom Zielpunkt entfernt und schafft es nicht mehr rechtzeitig. Die Folge: Auftrag fehlgeschlagen. Ein etwas grosszügiger bemessenes Zeitlimit hätte hier für weniger Frustpotenzial und selbstverständlich für höhere Einkünfte gesorgt.
Mehrspielerspass mit HindernissenDa will man abseits des Solomodus sein Können mit menschlichen Stalkern aus der ganzen Welt messen, und bekommt dann kein einziges Online-Match in die Serverliste. Grund: Der Masterserver von GSC Gameworld war mal eben für eine Woche ausser Gefecht. Mittlerweile funktioniert er wieder, doch mussten wir uns während der Testphase mühsam Server-IPs aus einschlägigen Foren zusammensuchen, um den Mehrspielermodus unter die Lupe nehmen zu können. Vier Modi sind verfügbar: Deathmatch, Team Deathmatch, Jagd auf das Artefakt und Artefakt erobern. Allen Varianten gemein ist die Rangaufstufung bei steigender Spiel-Erfahrung.
Tötet ihr eure Widersacher besonders effektiv oder seid ihr geschickt beim Verteidigen beziehungsweise Besorgen eines Artefaktes, gibt es Runde für Runde Geld und Erfahrungspunkte. Schnell steigt ihr vom Anfänger zum erfahrenen Stalker auf. Ein höherer Rang schaltet neue Ausrüstungsteile im Kaufmenü frei, auf das ihr zu Beginn einer Runde stets Zugriff habt. Hier könnt ihr euch mit Rüstung, Waffen, Granaten und Medikits, die im Mehrspielermodus nur blutungsstillend wirken, eindecken. Sterbt ihr im Einsatz, verliert ihr meist auch eure erworbene Ausrüstung. Gegner können sie plündern.
Auch online gilt: Wer ungeduldig ist, stirbt schnell. Deckungen und möglichst leises Voranschreiten sind Pflicht. Ränge gelten übrigens nur für das aktuelle Match, können also nicht auf andere Server oder in andere Spielvarianten übernommen werden. Gegner und Verbündete erkennt ihr an verschiedenfarbigen Armbändern und / oder an Symbolen über dem Schädel. Die Verwechslungsgefahr ist also eher gering. |
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