 |
|
 |
 |
|
|
Seite 3 von 3
|
Memento Mori: Review
Zu bemängeln gäbe es ein etwas zu alt klingendes, kleines Mädchen und der leicht unmotiviert sprechende Bruder von Max. Auch schade, dass Mimik und Gestik sowie Lippenbewegungen aller Charaktere zu puppenartig und unglaubwürdig aussehen. Hätte man hier die Animationstechnik aus Dead Space, Half-Life 2 oder Mass Effect eingesetzt, müsste die Filmbranche ernsthaft darüber nachdenken, Memento Mori bei den nächsten Oscar-Verleihungen zu berücksichtigen. Vielleicht in der Kategorie "Bester interaktiver Film." Aber na ja, es hat nicht sollen sein.
Überhaupt sind die Animationen die Fliege in der Suppe. Viele vorgegebene Animationssequenzen können nicht abgebrochen werden. Besonders nervig, wenn ihr öfter einen Fahrstuhl benutzen oder zwischen Handy und Feuerzeug umschalten wollt. Jedes Mal folgt nämlich ein und dieselbe Bewegungsabfolge, die nicht unterbrochen werden kann.
Immerhin kommt das Spiel ohne extreme Programmfehler aus. Lediglich zwei oder drei Kontinuitätsfehler begegneten uns während der Testphase. Nicht so schlimm, da wir problemlos weiterzocken konnten. Aber es mutet schon ein wenig merkwürdig an, wenn Max etwa von einer Person spricht, die er erst wenig später kennenlernen wird. Übrigens sprechen beide Hauptfiguren ihre Gedanken immer laut aus. Nur wenige Nebencharaktere nehmen davon Kenntnis, halten die beiden wahrscheinlich für gestört. Fast schon unfreiwillig komisch wirken die Selbstgespräche an Stellen, an denen ihr eigentlich unentdeckt bleiben solltet, zumal die Stimmen dann auch passend nachhallen, sofern ihr euch beispielsweise in einem Kellerraum befindet. |
|


Game-Facts
Game-Abo Was ist das?
|

|
|
|
Seite 3 von 3
|
|
|
 |
|
 |