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Shadowgrounds Survivor: Review

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Apropos kräftige Brocken! Das bringt uns sogleich zur Frage, ob sich spielerisch am bewährten Prinzip etwas geändert hat. Dies können wir weitestgehend verneinen. Nach wie vor strömen aus unterschiedlichen Richtungen Aliens herbei, selbst aus Bereichen, die ihr zuvor gesäubert habt. Bedauerlich allerdings, dass es wesentlich weniger Bosskämpfe im Spiel gibt. Da hatte der Vorgänger mehr und vor allem auch grössere Happen zu bieten. Erstaunlich zudem die fehlenden Neuerungen bei der Gegnervielfalt. Warum gibt es keine neuen Alien-Typen? Die bewährte Kost macht zwar Spass, aber wenigstens ein paar neue Typen der Angreifer wären wünschenswert gewesen. Gleiches gilt für die KI, die ebenso unverändert scheint. Dementsprechend bleiben auch in Survivor ab und zu Gegner an Wänden hängen und sind ein leichtes Ziel für euch.

Und doch gibt es natürlich Neues zu entdecken. In optischer Hinsicht fällt rasch auf, dass die Entwickler nun auch Wert auf Höhenunterschiede gelegt haben und die Möglichkeiten der 3D-Engine deutlich besser ausnutzen. So geht es auch mal ein Stück weit herauf und herunter, und ihr könnt von Anhöhen aus bereits einige wuselnde Aliens ausmachen, jedoch noch nicht auf sie schiessen. Gleichwohl sorgen diese Effekte für leichtes Nervenkitzeln, denn man kann sich nie sicher sein, ob die Viecher nicht vielleicht doch einen Weg zu euch finden. Wenn man dann mal mit wenig Gesundheitspunkten unterwegs ist, sind das besonders kribbelnde Momente.

Aliens im Bauch!

Erfahrenen Spielern wird das aber nur selten passieren, denn selbst auf dem höheren Schwierigkeitsgrad erscheint Survivor noch ein Stück zu leicht. Ob dies nun an den mächtigen Waffen mit Upgrade-Funktionen, den Spezialfähigkeiten oder an der möglicherweise zu geringen Anzahl der Aliens liegen mag, können wir nur schwer beurteilen. Das ist dann wohl eher eine Bauchsache. Aber unser Bauch sagt uns, dass ein paar Viecher mehr pro Level der Action gut getan hätten. Im Vorgänger war es jedenfalls deutlich schwieriger, am Leben zu bleiben und die Suche nach Medikits sowie Munition war überlebenswichtig.

Bereits die ersten Ballerszenen im Spiel haben eine Überraschung für Kenner des Vorgängers parat. Denn die AGEIA-Physik-Engine lässt Objekte und Körper physikalisch ansehnlich durch die Gegend fliegen. Doch der Augenschmaus hat auch seinen Nachteil. So kam es vor, dass wir uns in der Ballerlust mal einen Ausgang unabsichtlich versperrten und dass Upgrade-Kisten in unerreichbare Höhe geschleudert wurden. Letztendlich war der Spass am Zusehen diesen kleinen Makel aber allemal wert, denn die Ballerei macht erheblich mehr Freude, wenn es auf dem Bildschirm auch entsprechend zerberstend zur Sache geht.

Shadowgrounds Survivor
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Markus Grunow am 07 Feb 2008 @ 18:48
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