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Sins of a Solar Empire: Review

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Aktiv werdet ihr jeweils nur im Umkreis der jeweils aktiv angeklickten Systeme beziehungsweise Planeten. Ihr könnt dabei selbst entscheiden, ob ihr einen Aufklärer zum nächstgelegenen, noch unbekannten Stern schickt, oder ob ihr lieber gleich mutig eure Flotte dorthin navigieren wollt, um einen möglichen Feind zu überraschen. Drei verschiedene Rassen agieren im Spiel, gleichen sich jedoch sehr hinsichtlich ihrer Schiffe und Technologien. Etwas mehr Abwechslung wäre da wünschenswert gewesen, doch immerhin stimmt so das Balancing wiederum perfekt, denn gegen jeden Angriff ist die passende Gegenmassnahme rasch erkennbar.

Klassische Echtzeit-Strategie bieten die Kämpfe im Spiel. Diese laufen deutlich vereinfachter ab als zum Beispiel im Klassiker HomeWorld, haben aber dennoch viel zu bieten. Hilfreiche Funktionen automatisieren den Einsatz von Spezialfähigkeiten eurer Schiffe oder bestimmen deren Radius für die Attacken gegen feindliche Raumschiffe. Anfänglich ist das noch nicht nötig, doch wenn ihr grössere Flotten aufgebaut habt, könnt ihr schnell mal die Übersicht in hektischen Kämpfen verlieren. Und gekämpft wird viel, sehr viel! Wer sich einen Titel wünscht, in dem er sich auch mal in aller Seelenruhe auf den nächsten Angriffssturm vorbereiten kann, sei gewarnt, denn Sins of a Solar Empire ist ein echter dynamischer Dauerbrenner, wenn es um den Einsatz der Waffen geht.

Optisch beeindrucken die gewaltigen Schlachten auf jeden Fall. Hunderte Laserstrahlen zucken durch das All und sorgen nach einer Weile für gigantische Explosionen, während Raketen auf grössere Kampfschiffe entsprechende Wirkung zeigen. Doch auch Planeten werden bombardiert, und der Einsatz von Massenvernichtungswaffen sieht entsprechend verheerend aus. Erstaunlich ist, dass man dabei nicht den Eindruck hat, dass die Entwickler auf die Tiefe im Raum verzichten.

Denn die Gefechte und das generelle Navigieren im All geschehen gänzlich ohne Höhe oder Tiefe, die Entwickler lassen alles auf einer flachen Ebene ablaufen. Für Gelegenheitsspieler ist das erfreulich, denn nur so bewahrt man sich die Übersicht bei den vielen Planeten. Dass man dies kaum bemerkt, hat einen triftigen Grund. Ironclad war so clever, die Schiffe dennoch an Höhe und Tiefe gewinnen zu lassen, wenn sie im Kampf stecken. Zudem bietet euch das All ohnehin einen herrlich tiefen Ausblick.

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Markus Grunow am 08 Jul 2008 @ 18:31
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