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Resident Evil 5: Review

  Personal Computer 

Und als sei das nicht schon schlimm genug, kommen solche Einblendungen auch während Kämpfen vor. Immerhin seid ihr dann nicht sofort tot, sondern verliert nur einen Teil eurer Lebensenergie. Vor allem hier wäre eine größere Zeitspanne wünschenswert gewesen, doch Fehlanzeige.

Ob mit Controller oder per Maus und Tastatur, die Bewegung eurer unerschrockenen Zombiekiller will nie so ganz flüssig ein. Das Umdrehen dauert oft zu lange, so dass die Flucht vor Feinden zusätzlich erschwert wird. Zum Glück gibt es die Möglichkeit, eine 90 Grad Drehung direkt auszuführen. Dadurch habt ihr immerhin etwas mehr Kontrolle und Chancen zu entkommen. Aber ihr lauft gerne mal gegen herumstehende Gegenstände und kommt so nicht von der Stelle. Eindeutig erneut Probleme mit der Kamera, sie hinkt euren Bewegungen etwas hinterher. Links ist euer Sichtfeld stark eingeschränkt, weil eure Figur eben am äusseren Rand des Bildschirms steht. Steuert ihr dagegen Sheva online, so ist es genau andersrum. Mit ihr gibt es Probleme, rechts die Übersicht zu behalten.

Überhaupt bringt die Einführung eures Partners viele Probleme und Frust, auch, wenn ihr offline spielt. Die künstliche Intelligenz, sofern sie noch als solche bezeichnet werden kann, ist einfach bescheiden. Beispielsweise ist die Wegfindung von eurem K. I. Partner katastrophal und bringt euch stets in Gefahr. Sie läuft einfach direkt auf euch zu und damit genau in die Schusslinie. Glücklicherweise gibt es keinen Schaden, wenn ihr euch mal im Eifer des Gefechts gegenseitig trefft. Doch wird dabei nicht nur die wertvolle Munition vergeudet, sondern Feinde laufen verdeckt dank Kollege Computer auf euch zu und verletzen euch auch noch.

Zudem verballert euer Teamgefährte gerne die ihm überlassene Munition oder gibt euch die stärksten Heilkräuter, obwohl ihr nur angekratzt seid. Den coolen und witzigen Verkäufer aus dem Vorgänger hat man leider herausgeschnitten. Nun könnt ihr jederzeit vor dem Spielantritt einen imaginären Laden betreten und dort neue Wummen ersteigern oder verbessern. Patronen müsst ihr abermals in den Arealen finden, doch dafür hat sich Capcom scheinbar etwas einfallen lassen. So könnt ihr jederzeit im Spiel euren derzeitigen Status abspeichern, mit all dem aufgesammelten Kram.

Also, falls ihr unter Munitionsmangel leidet, einfach am Anfang eines Gebiets alles aufsammeln, speichern und dann erneut wieder laden. Da könntet ihr auch direkt cheaten - besser wäre es, wenn man direkt Munition kaufen könnte. Überhaupt geht Resident Evil 5 einen weiteren Schritt zum Action-Shooter und entfernt sich vom Survival Horror.

Resident Evil 5
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Daniel Schneider am 06 Nov 2009 @ 07:37
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