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Brothers in Arms - Hell's Highway: Review
Natürlich steht einem aber nicht immer ein Team mit Bazooka zur Verfügung, sondern meist die Standardteams. Also muss man sich zuerst immer gewahr werden, welche Teams man kommandieren darf und die Taktik dementsprechend planen.
Die besteht meistens daraus, gegnerische Einheiten festzusetzen und anschliessend zu flankieren und zu töten. Dabei steht einem ein reichhaltiges Arsenal an damals aktuellen Waffen zur Verfügung. Fans werden begeistert sein, wenn sie mit einer M1 Garand oder der M1A1 Thompson gegen die Soldaten Deutschlands zu Felde ziehen. Deren Waffen kann man nach erfolgreichem Abschuss auch aus ihren toten Händen stehlen. In der deutschen Version natürlich ohne Blut, Splatter und Zeitlupe. Aber dafür mit keiner Jugendfreigabe und staubenden Gegnern. Richtig gelesen, bei einem Treffer kommt grauer Staub auf, im Gegensatz zu der roten Signalfarbe. Und diese Tatsache nervt ungemein. Den Staub sieht man kaum, da die deutschen Uniformen auch in einem Grauton gehalten sind. Wenn man nahe an Gegnern steht und voll draufhält, bemerkt man es vielleicht, dass man trifft. Sonst fragt man sich des Öfteren, ob man Platzpatronen geladen habt oder die Kollisionsabfrage fehlerhaft ist.
Uns kam es sehr oft vor, das hier von Ubisoft geschlampt wurde. Als Beispiel standen keine zehn Meter von uns entfernt gegnerische Truppen, auf die wir mit dem M1 Garand geschossen haben. Aber nicht einer von ihnen hat merkliche Treffer eingesteckt. Im Gegenteil, sie drehten sich um und feuerten einfach dreist auf uns. Scheiss-Cheater. Zum Glück bietet auch Hell's Highway eine selbstständige Regeneration der Lebensenergie ohne Medipacksuche. So konnten wir gerade noch in Deckung gehen, bevor der Bildschirmtod uns ereilt hätte. Übrigens wird der Bildschirm rot, wenn ihr kurz vor dem Abnippeln seid. Warum hier nicht auch auf Grau zurückgegriffen wurde, bleibt ein Rätsel.
Immerhin tragt ihr auch Granaten mit euch herum, die man werfen kann. Dabei fliegen Körper und Deckungen eindrucksvoll herum, Ragdoll sei dank. Auch Deckungen sind also nicht unzerstörbar und so ein Gartenzaun ist unter Maschinengewehrfeuer sehr schnell zerlegt. Bei Sandsäcken bedarf es einer Explosion, eben mit Granaten oder Bazooka.
Aufgelockert wird das eintönige Kriegsgeschehen durch seltene Panzerfahrten. Hier steuert man den Panzer direkt, ohne Team, dafür aber mit MG und Bordkanone. Letztere eignet sich prima, um die Ragdolleffekte zu bestaunen. Verschanzen sich Deutsche hinter Sandsäcken? Kein Problem mehr dank Kanonenfeuer. Ein Bumms und man weiss, dass man getroffen hat, wenn die Sandsäcke nicht mehr sind, mitsamt Soldaten. Um nicht getroffen zu werden, verkriecht man sich schnell in den Panzer und regeneriert Kräfte. Der Panzer selber steht jedoch weiter rum und erleidet Schaden, ohne sich selbst reparieren zu können. |
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