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Age of Wonders - Shadow Magic : Review
Die neuen Völker bringen auch gleich ein paar frische Einheiten mit in das Spielgeschehen. Doch auch die übrigen zwölf Völker bekamen neue Einheiten spendiert, wodurch sich sie taktische Tiefe deutlich intensiviert. Haben Orks eure Dörfer niedergebrannt, baut ihr sie wieder mit Pionieren langsam auf. In der anschliessenden Schlacht entsenden wir Belagerungsmaschinen, kräftige Kriegselefanten und Dschinns, um den garstigen Viechern in den rundenbasierten Gefechten zu zeigen, wer der Herr im Hause ist. Wie aus dem Vorgänger bekannt, bezieht ihr eure magischen Fähigkeiten aus sieben Bereichen. Erde, Luft, Wasser, Feuer Leben, Kosmos und Tod sind die Elemente der Magie.
Optisch haben die Entwickler der Triumph Studios nicht viel falsch gemacht. Die aus dem Vorgänger bekannte Spielwelt bietet viele schöne Details und weiss durchweg zu gefallen. Gerade durch solche Kleinigkeiten wie aufsteigendem Rauch, Tieren oder Lichtern, wird man nicht müde, sich auf die Karten zu konzentrieren. Tiefgrüne Wälder, Eiswüsten oder von Lava durchzogene Landschaften dienen als Hintergründe. Speziell die Welt der Schatten ist interessant gestaltet worden, da sie einen völlig anderen Stil als die übrigen Gegenden bietet.
Eure Ohren verwöhnen die äusserst gelungene Sprachausgabe und eine stimmungsvolle Musik. Die Geräuschkulisse überzeugt nicht minder. Pfeifender Wind lässt euch frösteln, wenn ihr durch ein Gebirge zieht, kreischende Schreie eurer Adler und die abartigen Klänge der Schatten sorgen für wohlige Schauer - so muss es sein.
Durch das verbesserte Balancing sind die Schlachten erheblich fordernder geworden. Die Szenarien in Shadow Magic dauern länger als in Age of Wonders 2, was nicht zuletzt am angehobenem Schwierigkeitsgrad liegt. Habt ihr eine starke Armee herangezüchtet, kann es vorkommen, dass sich gegnerische Verbände bereits vor dem Kampf ergeben. Warum auch sinnlos in den Tod rennen? Wir finden diese Massnahme logisch nachvollziehbar und spielerisch nicht störend - im Gegenteil, dem Aufbau einer zahlenmässig überlegenen Truppe kommt somit mehr Bedeutung zu. Schlachten werden gewonnen durch starke Einheiten und Helden, doch auch mit Abschreckung kommt man öfter ans Ziel! |
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