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Age of Pirates 2 - City of Abandoned Ships: Preview
Kommt es dann zu Konfrontationen auf hoher See, wird aus allen Kanonenrohren gefeuert. Aus ähnlichen Spielen kennt man schon die Waffenklassen: Schrot gegen die gegnerische Besatzung, die Kanonen bedient, Kettenkugeln gegen den Mast, grosse Kugeln gegen die Panzerung. Ist die Feindesfregatte dann manövrierunfähig, kann geentert werden. Dazu springt die Besatzung an Bord und geht sogleich in den Zweikampf über. Ist der Käpt'n erst einmal am Boden, ergibt sich die Crew. Als Kapitän der Siegerpartei entscheidet der Spieler über das Schicksal der Besatzung: als Sklaven auf dem Markt verticken oder anheuern? Das gekaperte Schiff kann schliesslich auch gut in die eigene Flotte integriert werden. Bis zu fünf Boote kann ein Spieler ansammeln, um sich zum König der Weltmeere aufzuschwingen. Wer noch Platz im Laderaum hat, wird bei erfolgreicher Kaperfahrt schnell um einige Handelswaren reicher sein.
An Land können die Gassen der Hafenstädte erkundet oder einsame Gebiete erforscht werden. In den Spelunken ist immer etwas los. Dort lassen sich erfahrene Seeleute anheuern, werden Aufträge vergeben oder auch Gerüchte gestreut, denen man nachgehen kann. Wir erinnern uns: die Stadt der verlassenen Schiffe wartet irgendwo auf ihren Finder. Ausserdem wird an Land neuer Proviant eingeholt. Damit sollte man klug haushalten. Wem unterwegs die Nahrung ausgeht, riskiert handfeste Meutereien mit seiner Crew. Schnell ist ein Kapitän abgesetzt, wenn er allzu rücksichtslos gegen seine Mannschaft vorgeht.
Als Minigames werden Black Jack und Dice Poker in den Kneipen gespielt. So manch ein namenloser Deckschrubber hat dabei schnell ein Vermögen erspielt und als Grundstein für sein Imperium zur See aufgebaut. Ebenso viele haben aber auch beim Glücksspiel ein solches Imperium verloren. Wer mehr als genug Dublonen in der Tasche hat, kann sich auch als Geldverleiher verdingen. Säumige Zahler werden dann von Kopfgeldjägern an ihre Pflichten erinnert oder man begibt sich selbst auf die Suche nach dem Zechpreller. Auch das kann ein spannendes Abenteuer werden.
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Bei diesem tiefgehenden Gameplay wurde aber auch Wert auf eine ansehnliche Grafik gelegt. Wettereffekte finden sich hier genauso wie dynamische Lichtreflexe bei Sonnenauf- oder Untergängen. Gerät der eigene Kahn in einen Sturm, muss eine Zeit lang ausgehalten und manövriert werden, damit kein Schiffbruch erlitten wird. Ist das Gröbste überstanden, hat man wieder ein wenig mehr Erfahrungspunkte auf der Uhr und ist froh, dem nassen Grab wieder ein Stückchen davongesegelt zu sein. Eindrucksvoll ist so ein hoher Wellengang allemal. Genauso eindrucksvoll ist der Umfang: Die versprochenen mehreren hundert Stunden Spielzeit dürfen sehr wohl als üppig angesehen werden, zumal es sich hier nicht um ein MMORPG, sondern um einen reinen Singleplayer-Titel handelt. |
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