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The Last Remnant: Preview
Gemeinsam oder einsamAnfangs ist es noch sehr schwierig, den Überblick zu behalten, doch im Kern seid ihr mit Lebenskraftinformationen und einer Handvoll Kommandos exzellent bedient. Ihr müsst auch keine Hobbystrategen sein, um Erfolge erzielen zu können. Das Spiel nimmt euch von Beginn an nämlich recht fest an die Hand, stellt euch storybedingt zunächst einige starke Verbündete an die Seite. Nach der anfänglichen Schlacht lernt ihr nämlich den jungen Lord David kennen, der über die Grossstadt Athlum herrscht und Rush seine Hilfe bei der Suche nach Irina anbietet. Nicht ganz uneigennützig, kann er sich doch auf diese Weise Rushs Superkräfte zunutze machen, um unliebsame Gruppen aus dem Weg zu schaffen.
Später trennen sich wieder die Wege von Rush und David. Dann steht der junge Held alleine auf weiter Flur, kann sich jedoch auf Wunsch in der örtlichen Gilde Verstärkung anheuern. Natürlich müsst ihr nicht ständig einem roten Handlungsfaden folgen, sondern könnt in der Bar oder auf den Strassen Nebenmissionen annehmen. Mit Botengängen, aber auch gefährlicheren Aufträgen wie der Rettung eines entführten Kindes verdient ihr euch ein paar Goldstücke nebenbei oder schliesst wertvolle Freundschaften. Einige Aufgaben führen euch zurück in bereits besuchte und absolvierte Gebiete, die ihr jederzeit über eine Weltkarte betreten könnt. Diese Art von Schnellreise ist komfortabel und sinnvoll, beherbergen die Orte doch oft noch versteckte Schätze oder versiegelte Türen, deren Erkundung sich lohnen kann.
Handel und RollenspielRush verfügt über diverse Attribute und Kampfkünste, die in erster Linie während der Gefechte automatisch verbessert werden. Bei Händlern deckt ihr euch mit magischem Schmuck und besseren Waffen ein, könnt natürlich auch erbeutete Waren verkaufen. In gefährlichen Missionsgebieten müsst ihr übrigens keine Zufallsbegegnungen befürchten - jeder Feind rennt sichtbar in der Umgebung herum, kann somit also auch gemieden werden. Wollt ihr es auf einen Kampf ankommen lassen, entscheidet schon die Art des Aufeinandertreffens über Vor- und Nachteile. Schnappt ein aggressives Biest nach euch, bevor ihr es zuerst angreifen konntet, darf es im darauffolgenden Rundenmodus zuerst seinen Zug ausführen. Umgekehrt habt ihr den Vorteil in eurer Hand, wenn ihr euch einem Gegner von hinten nähert. Ergebnis: Ihr seid zuerst am Zug und fallt dem armen Widersacher direkt in den Rücken.
Auf Wunsch dürft ihr mehrere Gegner gleichzeitig zum Kampf fordern, sofern sie im Echtzeitmodus nahe beieinanderstehen und sich in eurem Angriffsradius befinden. Das höhere Sterberisiko wird im Fall eines Gewinns mit einer weitaus grösseren Ausbeute belohnt. Neben Gold und Rohstoffen könnt ihr teils sogar Gefangene machen oder selbige - gänzlich unblutig - in ihre Einzelteile zerlegen. Nicht selten springen dabei seltene und äusserst wertvolle Handelswaren heraus. |
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