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Dawn of War II: Preview

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Das Halten und Ausbauen dieser strategisch so wertvollen Orte will gelernt sein. Nur mit reichlich Erfahrung könnt ihr einen guten Gegner besiegen. Online sind bereits jetzt einige Cracks, die sich auf die rasche Eroberung von mehreren Punkten spezialisiert haben und so direkt von Anfang an einen Punktevorteil zu nutzen wissen. Manchmal hat man als durchschnittlich begabter Spieler das Gefühl, am anderen Ende sässe ein Mensch mit sechs Armen.

Auf dem Bildschirm gibt es ohnehin nur gelegentliche Ruhepausen. Bricht die erste Schlacht los, kommt die Action wahrlich nicht zu kurz. Über die extreme Gewaltdarstellung der Schlachten kann man geteilter Meinung sein. Blutig geht es zu auf den Schlachtfeldern, doch schliesslich geht es hier um die Existenz der jeweiligen Rassen, da darf man wohl nicht so zimperlich sein. Meist bekommt man bei voll rausgezoomter Perspektive ohnehin nicht viel davon mit und wer verfolgt das Geschehen schon aus nächster Nähe, wenn er anschliessend seine Mannen wieder dirigieren muss?

Defensiv agierende Spielernaturen werden erneut ihre liebe Mühe und Not haben. Zwar gibt es nette Verteidigungsanlagen und schützende Gebäude, dennoch werden zu vorsichtig agierende Feldherren rasch untergehen, da die Eroberung der strategisch wichtigen Punkte auf der jeweiligen Karte nur mit mutiger Vorgehensweise möglich ist. Wie auch schon im ersten Teil ist es ungemein wichtig, die Deckung perfekt zu nutzen zu wissen. Denn hinter Absperrungen, Mauern oder sonstigen Hindernissen nehmen eure Mannen weniger Schaden und sind so attackierenden Feinden gegenüber im Vorteil. Müsst ihr gegen so geschützte Truppen vorgehen, besteht jedoch die Möglichkeit, über Flanken anzugreifen, sofern es der Platz zulässt, oder mit schwererem Gerät und Granaten die Gegner aus der Deckung zu locken.

Die taktische Vielfalt ist enorm. In den Probepartien haben wir so manche Überraschung erlebt, denn jede der Fraktionen hat ihre eigenen Stärken zu bieten. Mit Hilfe von Portalen können die Eldar ihre Einheiten rasch teleportieren, um euch so in Hinterhalte zu locken. Die Orks hingegen stürmen mit gewaltigen Giganten kurzerhand direkt in eure Truppen hinein und zerbröseln eure Scouts in Sekundenbruchteilen. Die verschiedenen Vorteile und Spezialattacken zu nutzen und zu erlernen, um entsprechend auch darauf reagieren zu können, benötigt viel Zeit.

Die optische und akustische Präsentation ist sehr gut gelungen. Wenn ihr beispielsweise mit einem grösseren Trupp eine kleine Anhöhe erstürmt und ihnen dabei aus nächster Nähe zuseht, seid ihr wahrlich mitten im Spielgeschehen dabei. Von unten stürmen Orks brüllend heran und feuern aus allen Rohren, während eure Nahkampf-Mechs sie mit einem gewaltigen Feuerschweif begrüssen. Da fühlt man förmlich das heisse Element auf der eigenen Haut und duckt sich unfreiwillig.

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Markus Grunow am 30 Jan 2009 @ 17:12
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