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Die Siedler - Aufbruch der Kulturen: Preview
Eine weitere Neuerung gegenüber dem Original ist die Opferstätte. Hier können gegen den Eintausch von Rohstoffen göttliche Wunder gewirkt werden. Zwar sind die Huldigungen nicht ganz billig, helfen allerdings oftmals aus der Patsche. Mit dem "Zauber des vollen Fasses" erscheinen im Austausch gegen Ochsen, Leder und Holz Bierfässer in der Landschaft. Und mit dem "Ritual der wandernden Grenzsteine" lässt sich die Landesgrenze um einige Quadratmeter erweitern, so dass ihr mühelos Seen oder andere Hindernisse überwinden könnt.
Die Neuerungen betreffen neben dem Wirtschaftssystem auch das Militär. Zwar dürft ihr noch immer nicht die Soldaten direkt steuern, dennoch gibt es neue Upgrade-Möglichkeiten der Attribute in Kasernen sowie Nah- und Fernkämpfer. Neuerdings wird nun auch in kleineren Gruppen mit bis zu sechs Nahkämpfern das Kriegsbeil geschwungen. Katapulte in Grenzreichweite sehen nicht nur schmuck aus, sondern sind auch äusserst zweckdienlich. Mit Steinen befüllt, eröffnen sie automatisch das Feuer auf feindliche Wachposten.
Unterschiede zur VollversionDie uns vorliegende Version enthält eine Mission aus der Kampagne, die an die olympischen Spiele angelehnt ist. Ferner konnten wir bereits zwei freie Maps anspielen. Die finale Verkaufsversion hingegen wird um zahlreiche Inhalte erweitert sein. So dürft ihr euch auf elf Kampagnenmissionen, fünfzehn Mehrspieler-Maps sowie fünf Solo-Levels freuen. Ebenfalls zum ersten Mal enthalten ist eine eigene Online-Lobby, in der jeder Spieler mit einem eigenen Siedler-Avatar eine 3D-Welt erkunden kann. Zur allgemeinen Erheiterung können hier Spiele wie zum Beispiel Poker oder Schach gegen menschliche Mitstreiter gespielt werden, um die Wartezeit auf ein echtes Siedler-Match zu verkürzen.
TechnikIm Gegensatz zu Die Siedler II setzt Aufbruch der Kulturen natürlich auf eine moderne 3D-Engine, die schon bei anderen Siedler-Spielen zum Einsatz kam. Hierdurch wird dem Spieler eine äusserst lebendige und detaillierte Welt präsentiert, die durchaus zum Verweilen einlädt. Neben hübsch animierten Figuren inklusive dicker Knollennase unterscheiden sich die drei Völker optisch sehr voneinander. Zusätzlich gibt es noch verschiedene Klimazonen wie Schnee oder Wüste. Wettereffekte und gleitende Jahreszeiten sucht man allerdings vergebens. Obwohl Ubisoft uns mitgeteilt hat, dass diese Version vielleicht das Wort "Grafik- und Geschwindigkeitsoptimierung" nicht einmal gesehen hat und es dadurch bedingt zu Rucklern kommen kann, läuft unsere Vorabfassung hervorragend schnell, ohne einen einzigen Absturz.
Auch wenn es in unserer Version nur wenige Musikstücke gibt, haben diese durchaus Ohrwurmpotential. Für jedes Völkchen haben die Entwickler mindestens ein eigenes Musikstück komponiert. Während in den Uraltvorgängern die Sprachausgabe kaum eine Rolle gespielt hat, beschränkt sich jene in Aufbruch der Kulturen nun nicht mehr nur auf das "Yiphee" des Geologen. Auch in den zahlreichen Zwischensequenzen der Kampagne erhallt nun eine professionelle Sprachausgabe. |
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