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A Vampyre Story: Preview

  Personal Computer 

Ersteindruck von Daniel Boll

Ob A Vampyre Story der erwartete Adventure-Hit wird, bleibt immer noch abzuwarten. Das erste Kapitel, das in unserer Vorabversion enthalten ist, lässt aber zumindest hoffen. Die düstere Burg als Schauplatz wurde stimmungsvoll in Szene gesetzt. Und obwohl dem Spiel eine eher melancholische Geschichte zugrunde liegt, gelingt es den Entwicklern, den nötigen Humor einzubringen. Rattenmafiosi, sprechende Folterwerkzeuge, mies gelaunte Gargoyles und der zynische Froderick sprechen für sich, sind meist dazu noch herrlich animiert. Hoffentlich hält sich dieser Einfallsreichtum bis zum Spielende.

Die Rätsel sind bislang recht logisch aufgebaut, dürften Kenner aber nicht vor allzu grosse Probleme stellen. Wünschenswert wäre, wenn der Schwierigkeitsgrad in späteren Kapiteln leicht ansteigen würde. Für Einsteiger wird die Vollversion eine Hotspot-Anzeige beinhalten, die in unserer Preview-Fassung noch nicht vorhanden ist. Überhaupt ist bis zum Goldstatus noch ein wenig zu tun. So verschwindet Mona gerne mal von der Bildfläche, oder der Mauszeiger wird plötzlich unbrauchbar, so dass nur ein Neustart des Spiels aushilft. Manche Inventarobjekte sind zudem schlecht zu erfassen, als würde der Auslöser zu weit südlich liegen. Und die Sache mit der Leertaste ist auch nicht gerade elegant gelöst worden. Uns wurde aber bereits versichert, dass es einigen dieser Schwachpunkte bis zur Veröffentlichung noch an den Kragen gehen wird.

Bleibt dann nur noch der Wunsch nach einer exzellenten deutschen Lokalisierung. Die englischen Sprecher haben die Messlatte hoch angesetzt. Jeder Charakter, der uns während des ersten Kapitels unterkam, wurde passend vertont. Nur an der Lippensynchronität mangelt es hier und da noch. Das sollte dann bitte auch noch auf die To-do-Liste. Wie wir Crimson Cow kennen, werden aber sicher nur die besten Synchronsprecher Deutschlands ans Mikro gebeten. Also freut euch mit uns auf die deutsche Finalversion.

Nachtrag:

Offenbar habe ich nur ein Viertel der Vorabversion gesehen. Weil der Publisher sagte, es gebe keinen richtigen Kapitelabschluss und ich kurz nach der Schlüsselbeschaffung ohne Fehlermeldung auf den Desktop zurückgeworfen wurde, ging ich davon aus, die Vorabversion sei vorbei. Der Publisher teilte mir nun mit, dass es eine zweite Schlosshälfte gebe, die weitaus schwierigere Rätsel beinhalte. Also machte ich mich noch mal an das Abenteuer heran und tatsächlich: Die Schwierigkeit steigt im Spielverlauf merklich an.

A Vampyre Story
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Daniel Boll am 24 Sep 2008 @ 01:02
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