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Codename - Panzers - Cold War: Preview

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Ersteindruck von Markus Grunow

Hm, ich bin selten so gespalten gewesen. Einerseits begeistern mich die Möglichkeiten des Spiels, die wunderbar korrekt zum realen Bezug gestalteten Umgebungen sowie die schicke Präsentation. Andererseits ist es schwierig einzuschätzen, ob der spielerische Anspruch auch erfahrene Strategen noch fordern wird. Die finale Version wird zeigen, ob der Titel erneut das eher ruhige Spielprinzip der Reihe fortschreiben kann. Persönlich bin ich trotzdem voller Hoffnung und auch Zuversicht, dass uns Stormregion ein gutes Produkt Ende des 1. Quartals für die Festplatte präsentieren wird.

Ersteindruck von Tobias Kühnlein

(27. Januar 2009)
Knapp ein Jahr ist es jetzt her, dass Markus einen ausführlichen Blick auf Codename Panzers: Cold War werfen durfte. Einen Monat vor dem nun endgültigen Erscheinugstermin Ende Februar durften wir anhand einer fast fertigen Fassung noch einmal Mäuschen spielen und den Titel antesten. Die Stärken sind geblieben. Das Spiel zeigt die Muskeln mit einer spektakulären Physik-Engine, satten Explosionen und Partikeleffekten. Vor allem die Physik ist dabei nicht nur schnödes Beiwerk, sondern durchaus auch sinnvoll ins Spiel integriert. Als wir in der ersten Mission, der Tempelhof-Eroberung, einen Scharfschützen ausschalten sollen, machten unsere Truppen kurzerhand nicht den Scharfschützen platt, sondern den ganzen Baukran, auf dem er sich versteckt hatte. Dieser stürzte unter Beschuss physikalisch korrekt in ein angrenzendes Wohnhaus, das von nun an ein formschönes Loch im Dach hatte. Mächtig viel Gedöns für die Dezimierung einer einzigen Einheit. In Mission Nummer 2, der Eroberung von Hermsdorf, stiegen unsere Truppen kurzerhand in einen gepanzerten Zug ein und räumten mit Vollgas die gegnerischen Gefährte von den Gleisen, nur um sich dann im Bahnhof des Dorfes den finalen Showdown zu liefern, den ich dank eines gezielten Luftangriffs für mich entscheiden konnte. Genau diese Momente machen Spass und heben den Titel vom strategischen Einerlei ab, zumal keine dieser Aktionen zum Bestehen der Mission nötig gewesen wäre. Aber sie machten es halt spektakulärer und sogar ein bisschen einfacher als auf dem konventionellen Weg.

Leider weiss ich nun nicht, wie genau Markus' Version seinerzeit spielerisch aussah, jedoch stimme auch ich zu, dass der Titel bis dato ein wenig taktischen Tiefgang eingebüsst zu haben scheint und sich eher als zugängliches Mainstream-Strategical versuchen will. Lange nicht so platt wie das letzte Command & Conquer, aber auch nicht mehr ganz so fordernd wie frühere Titel der Panzers-Reihe. Dennoch hatte ich als alter Haudrauf schon in der dritten Kampagnen-Mission, der Eroberung der Spandauer Festung, das Nachsehen. Angefangen bei einer taktisch reichlich unklugen Auswahl der Einheiten im Marktplatz-Bildschirm bis zu einer Kamikaze-Aktion nach dem Motto "Wir brettern einfach mal quer über die Map und nehmen diesen doofen Heliport ein!" brachte mir dieses ungestüme Vorgehen eine schnelle Niederlage. Codename Panzers: Cold War ist und bleibt einfach ein Strategie-Spiel, bei dem ein bisschen taktisches Denken von Nöten ist - auch wenn es überall schick rummst und scheppert. Ob Codename Panzers: Cold War nun alle eingeschworenen Fans der Serie wieder vollends in Beschlag nehmen kann, bleibt abzuwarten. Ich als etwas action-orientierter Spieler hatte allerdings meinen Spass, weil die Entwickler ihr Handwerk einfach verstehen und hier definitiv ein grundsolides und toll inszeniertes Spiel abliefern werden, auf das ich mich persönlich sehr freue. Die Detailfragen werden dann erst mit der finalen Version geklärt werden.

Codename - Panzers - Cold War
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Markus Grunow am 27 Jan 2009 @ 13:07
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