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Codename - Panzers - Cold War: Preview
Abgesehen von der optischen Korrektheit, macht das Spiel auch für Ortsfremde einiges her. Das liegt neben ansehnlichen Wetter- und Lichteffekten vor allem an der Physik-Engine, die bereits in der von uns gespielten Vorabversion die Muskeln spielen lässt. Bäume, Zäune, Kräne oder Häuser krachen realistisch bei Beschuss ineinander. Dabei kommt es wirklich auf den Schusswinkel an, denn ein kurzer Zwischentest bewies uns, dass die Objekte tatsächlich anders fallen, wenn wir sie von anderen Positionen beschiessen. Wer mit seiner Infanterie vorsichtig an einem Haus vorbeischleicht und plötzlich eben dieses Haus von der Artillerie des Feindes attackiert wird, dann kann einem schon ein wenig mulmig werden bei all dem Staub, Rauch und Feuer. Zudem rütteln die Sound-Effekte euch auch noch zusätzlich wach und mahnen zu mehr Vorsicht.
Taktischer Anspruch? Oder Action satt?Dabei ist gerade diese Vorsicht im bisherigen Zustand des Spiels noch gar nicht so sehr notwendig, denn die KI agiert noch nicht optimal, verheddert sich gerne mal an Kanten, sucht zu wenig Deckung oder rennt stupide auf uns zu. Die Action stand in der Vorabversion noch sehr im Vordergrund, kluge taktische Vorgehensweise war noch nicht entscheidend. Fairerweise muss man aber sagen, dass wir das Spiel nur im normalen Modus angetestet haben und die Entwickler nicht nur daran noch kräftig bis zur Veröffentlichung schrauben wollen. Unter anderem ist die Kantenglättungs-Option noch nicht enthalten, so dass die Umgebungen im fertigen Spiel noch deutlich schöner aussehen dürften.
Gut gefallen haben uns bereits die verschiedenen Spezialfähigkeiten der Anführer der jeweiligen Soldatentrupps. So grabt ihr selbst zum Beispiel Schützengräben oder baut Zelte für die Versorgung von Verwundeten auf, was euch entsprechende Boni bringt. Ein Wachturm beschert euch dagegen grössere Sichtweite und etwas mehr Verteidigung. Nachteil allerdings: Ihr könnt in solchen Situationen nur die Stellung halten. Wollt oder müsst ihr weiterziehen, gilt es, die Zelte wieder abzubauen. Verständlicherweise kann der soeben errichtete Turm auch nicht mitgenommen werden.
Scherz beiseite: Der taktische Anspruch ist noch nicht richtig einschätzbar, dafür waren die ersten Missionen noch zu einfach gestrickt. Wir sind aber zuversichtlich, dass die Schwierigkeit kontinuierlich ansteigen wird. Bisher konnten wir nur etwa ein Fünftel des Spiels begutachten. Da fällt eine Burteilung schwer, so weit wollen wir uns noch nicht aus dem Fenster lehnen. Doch Features wie aufrüstbare Fahrzeuge, Erfahrungspunkte für unsere Einheiten und Unterstützung durch Flieger lassen erahnen, dass sich einiges in den Missionen ereignen kann und wird.
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