Fallen Earth: Preview
Am Leben und doch zum Tode verurteiltHabt ihr einmal Fuss gefasst, Ausrüstung erstellt oder erworben und ein ausdauerndes Pferd oder Quad unter dem Hintern, dann ist es Zeit, sich höheren Aufgaben zu widmen. Denn ist das Leben erst gesichert, strebt der Mensch meist danach, die Lebensqualität zu verbessern. An dieser Stelle kommen Klans und Fraktionen ins Spiel. Ein Zusammenschluss von Spielern bietet erfahrungsgemäss zwar immer einen Grund zum Streiten, aber auch den Vorteil, sich gegenseitig unter die Arme zu greifen. Denn keiner kann alle Bereiche der täglichen Virtualität von Fallen Earth abdecken.
Darüber hinaus könnte sich der Anschluss an eine der sechs NPC-Fraktionen als gewinnbringend erweisen, denn jede hat ihr eigenes Spezialgebiet, auf dem sie ihre Mitglieder bereitwillig fördert, sofern dafür die entsprechenden Dienste geleistet werden. Das kann allerdings zu ziemlich haarigen Auseinandersetzungen mit den feindlich gesonnenen Mitmenschen führen. Und gerade so Klontypen, wie ihr einer seid, werden von den lokalen Autoritäten gerne als Kanonenfutter verheizt.
Auge um AugeWarum hauen sich Menschen seit Jahrtausenden auf die Glocke? Wegen Rohstoffen. Ob aus Überlebenstrieb oder aus Gier und Macht, sei jetzt mal zweitrangig. Entscheidend ist, dass ihr mit anderen Klans um die Städte in Fallen Earth, die in den umkämpften Gebieten liegen, streiten könnt. Die Ressourcenaufkommen sind hier höher, es gibt Fähigkeiten und Gegenstände, die nur in diesen Städten zu bekommen sind. Manche Sachen gibt es sogar nur in einer einzigen Siedlung, die es aber erst zu beherrschen gilt.
Bisher geschieht das durch die Erfüllung von Aufgaben, die lokale NPCs stellen. Spieler der gegnerischen Fraktion versuchen die Bewerkstelligung dieser Aufgaben zu sabotieren, und schon entbrennt ein offener Kampf. Wer allerdings einmal mit der Nase im Staub gelandet ist und von keinem Kollegen mehr ins Leben zurückgeholt werden kann, der findet sich in einer LifeNet-Kloneinrichtung ausserhalb des umkämpften Gebietes wieder und muss erneut den Weg zum Ziel antreten.
Wie sich das alles genau anfühlt, müssen wir noch herausfinden, denn erst ab Stufe 15 von derzeit 45 erreichbaren wird man in den Konflikt richtig hineingezogen. Ausserdem werden schon jetzt umfangreiche Änderungen orakelt, was auch für das sogenannte Playerhousing gilt. Eine Möglichkeit für Spieler, ein Eigenheim zu errichten oder vielleicht sogar mit Gleichgesinnten eine eigene Siedlung aus dem Staub zu stampfen. Das ist aber noch Zukunftsmusik und soll uns jetzt nicht weiter interessieren, sondern nur den Ausblick auf die vom Hersteller anvisierten Entwicklungsmöglichkeiten wahren.
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