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Der letzte König von Afrika: Review
Der Name trügt, denn der letzte König von Afrika ist keineswegs ein neues Spiel. Das Adventure wurde bereits auf dem PC von uns getestet, denn als Paradise hatte sich der Titel schon mal auf dieser Plattform etablieren wollen. Mit mässigem Erfolg allerdings, denn lediglich 6.5 Punkte konnten wir dem Abenteuer geben. Zu schwach war das mit laufintensiven Aufgaben versehene Design und einige Bugs trübten damals den Spielspass.
Seinerzeit noch unter dtp-Flagge, erscheint die Nintendo DS-Version nun bei Focus Home Interactive, dem französischen Publisher. Ob aus rechtlichen Gründen die Namensänderung durchgeführt wurde oder aufgrund der seinerzeit mässigen Wertungen der PC-Version, ist unklar. Immerhin liegen ja auch mehr als zwei Jahre zwischen den Veröffentlichungen. Grund genug, dem Spiel auf dem Handheld eine komplett neue Chance zu geben.
Die Tochter des letzten Königs von Afrika erwacht eines Tages in dem Palast eines Prinzen und kann sich an nichts mehr erinnern. Das Intro verrät, dass sie mit einem Flugzeug abgestürzt ist, als sie sich auf dem Weg zu ihrem Vater befand. Da Ann an Gedächtnisverlust leidet, steht sie nun plötzlich in einer fremden Örtlichkeit vor der Frage nach dem Grund ihres Besuches. Von nun an übernehmt ihr die Kontrolle über Ann und navigiert sie durch die verschiedenen Umgebungen mit dem Stylus. Optimal ist diese Steuerungsoption nicht umgesetzt worden, denn zu häufig läuft die junge Dame nicht dahin, wo ihr sie gerne haben möchtet. Das sorgt immer wieder für erhebliche Frustmomente im Abenteuer.
Wer die bisherigen Spiele von Benoit Sokal kennt, der weiss um die Vorliebe des Designers für mechanische Rätsel. So müsst ihr diverse Male Maschinen in Gang bringen, doch auch klassische Knobelaufgaben warten auf eure grauen Zellen. Sehr häufig müsst ihr die Hintergründe nach Gegenständen oder nutzbaren Objekten absuchen. Etwas Abwechslung bringen Aufgaben ins Spielgeschehen, bei denen die Besonderheiten des Nintendo DS genutzt werden müssen. So blast ihr ins Mikrofon oder zeichnet eine Linie mit dem Stylus. Viele dieser Aufgaben langweilen allerdings mit ihrem geringen Schwierigkeitsgrad. Im direkten Vergleich mit der PC-Version fällt auf, dass einige Dialoge erheblich gekürzt wurden. Zudem sind ein paar Rätsel komplett der Entwicklerschere zum Opfer gefallen.
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 Birgit Grunow
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