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Grand Theft Auto - Chinatown Wars: Review
Breaking the Law's CarsFliehen müsst ihr auch vor den Bullen, welche euch nach dem gewohnten Fahndungssternesystem mehr oder minder zu Leibe rücken. Die Armee ist übrigens samt Panzer auch wieder mit von der Partie, das aber nur am Rande. Neu ist hingegen, wie ihr eure Häscher loswerdet. Klar, ein neuer Lack ist auch in diesem Spiel käuflich zu erwerben, aber viel spassiger ist die neue Methode: Für jede Fahndungsstufe müsst ihr genauso viele Polizeiautos schrotten. Als Beispiel: Ihr werdet mit drei Sternen gejagt. Um den dritten Stern loszuwerden, müsst ihr drei Peterwagen schrotten. Für den zweiten zwei und last but not least noch einen letzten, dann fangen alle Sterne an zu blinken, und wenn ihr jetzt brav bleibt, habt ihr eure Waffen und Drogen noch einmal gerettet. Die wären bei einer Verhaftung nämlich futsch.
Dadurch wird jede Verfolgungssituation zu einem Rennen nach Burnout-Art. Ihr drängelt eure Widersacher gegen die Wand, wickelt sie um Bäume oder rammt die Blockaden einfach, so ihr denn nicht gerade auf einem Motorrad hockt. Das fetzt, aber dennoch ist die stark erhöhte Polizeipräsenz etwas störend, weil man bei fast jedem Autodiebstahl einen Stern am Hintern hat. Klar lässt sich die Bullendichte senken, indem man Überwachungskameras mit Molotows oder Granaten verkokelt, aber dann sinken auch die Drogenpreise. Na ja.
Getting Rich On Your Own SupplyGrösster Spielspasslieferant ist in Chinatown Wars das Drogendealen. Von Heroin über Koks bis hin zu Gras und LSD könnt ihr die üblichen Verdächtigen des Betäubungsmittelmarktes kaufen, verkaufen und liefern sowie Lieferwagen kapern. Das spült bei Marihuana eher wenig und bei Koks mächtig viel Knete in eure Kasse. Zusätzlich gibt es ab und an Leute, die euch eine Mail schicken, weil sie bestimmte Drogen schnell loswerden wollen oder dringend Stoff brauchen. Dementsprechend sind dann auch die Preise aufgebaut.
Billig kaufen, teuer verkaufen, so macht ihr bald genügend Kohle, um euch an jeder Strassenecke ein Apartment zu sichern, wo sich die Drogen auch in unbegrenzter Stückzahl lagern lassen. Mitnehmen dürft ihr nämlich immer nur 50 Päckchen. Das klingt vielleicht nicht so spannend, aber macht schnell süchtig, so paradox das auch klingen mag. Aus 2.000 Dollar Startkapital werden schnell 100 Riesen, welche sich wiederum in Waffen und Häuser stecken lassen.
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