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Tom Clancy's EndWar: Review
Die opulente Präsentation von EndWar auf den grossen Konsolen mag dagegen sprechen, das Echtzeitstrategiespektakel auf Nintendos portable Konsole zu übertragen. Anderseits wirbt Ubisofts neuester Streich auch damit, Sprachsteuerung sinnvoll einzusetzen. Und der DS hat doch auch ein Mikrofon, oder? Hat er - aber weit gefehlt: EndWar DS bietet weder Sprachsteuerung noch anspruchsvolle Grafik. Was dennoch an Geschütz aufgefahren wird, erfahrt ihr in unserem Review.
Endvance WarsWie gesagt, statt einer dreidimensionalen Ansicht setzt EndWar auf die gleiche Methode zur Darstellung des Schlachtgeschehens wie Advance Wars: Auf einer Landkarte werden Einheiten über ein hier in Sechsecke aufgeteiltes Feld verschoben - rundenweise, versteht sich. Kämpfe werden per Splitscreen dargstellt. Detaillierter als auf der Landkarte sieht man hier die Angreifer von links kommen, rechts die Verteidiger. Das war's im Grunde auch mit den Gemeinsamkeiten, denn vom Spielprinzip her fühlt sich EndWar auf dem DS sehr anders an als Advance Wars.
Zweimal zwei ZügeDas fängt schon beim rundenbasierten Prinzip an: Statt in einem Zug die Einheiten zu bewegen und angreifen lassen, um dann zu warten, während der Gegner sich bewegt und angreift, läuft das Ganze geteilt ab. Zunächst einmal bewegen sich die eigenen Einheiten, während der Gegner angreift, dann greift man selbst an, während der Gegner sich bewegt. Klingt verwirrend, und das ist es auch. Hierbei haben die Entwickler sich noch einen zusätzlichen Kniff einfallen lassen: So sieht man auf dem unteren Bildschirm die eigenen Aktionen, während man sie ausführt, und auf dem oberen Bildschirm live die Aktionen des Gegners. Reiner Informations-Overkill, aber für Spieler mit entsprechend hoher Aufmerksamkeit wohl eine grosse Hilfe. Allgemein lässt sich sagen, dass diese Trennung von Bewegung und Angriff nicht nur diese beiden Phasen, sondern auch die Meinungen spalten wird. Manchen wird das Konzept zusagen, manchen eher nicht. Wir konnten uns im Test nicht eindeutig für Zu- oder Abneigung entscheiden.
Strategie komm raus, du bist umzingeltViel interessanter ist hingegen die Möglichkeit, gegnerische Einheiten zu umzingeln. So erhält man für jede zusätzliche Einheit, welche sich auf einem der übrigen fünf Felder um einen Gegner herum befindet, einen Angriffsbonus. Steht die Unterstützungseinheit sogar im Rücken des Gegners, gibt es gleich satte 50 Prozent Bonus, statt nur 10 oder 25 bei anderen Positionierungen. Dies verhindert Situationen wie aus Advance Wars, wo man schwache Einheiten gerne zurückhält - diese sind hier im Rücken des Gegners besser eingesetzt. Sehr innovativ!
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