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ATV Offroad Fury Pro: Review
Wie sich das für eine solide Offroad-Raserei gehört, könnt ihr im Sattel eurer Maschinen auch zahlreiche Tricks vollführen. Das Tricksystem ist dabei recht rudimentär gehalten und beschränkt sich meist darauf, dass ihr eine Richtungstaste, kombiniert mit einer Aktionstaste drückt und danach idealerweise wieder auf allen zwei beziehungsweise vier Rädern landet. Die Trickpunkte fliessen, ausser natürlich in den Freestlye- und Trickwettbewerben, nicht in die Rennwertung mit ein. Erreicht ihr in einem Rennen aber genügend Trickpunkte, könnt ihr zusätzliche Dinge freischalten. Generell ist die Steuerung recht einfach gehalten, bietet aber in Kombination mit dem anspruchsvollen Fahrgefühl jede Menge Luft nach oben, so dass sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene gut gefordert, aber nicht überfordert werden.
Öder MatschEingangs haben wir erwähnt, dass es ATV Offroad Fury Pro in manchen Teilen dieser Welt bereits seit zwei Jahren gibt. Wer nun denkt, die Entwickler hätten den Titel für das Europa-Release aufpoliert, der täuscht sich leider. Gemessen am Leistungsspektrum der PSP sieht ATV Offroad Fury Pro leider nicht mehr ganz taufrisch aus, was sich an Pop-Ups und detailarmen Strecken bemerkbar macht. Immerhin wissen die detaillierten Fahrermodelle zu gefallen und auch die Areale an sich, besonders die Aussenareale, können trotz recht grober Texturen als gehobenes Mittelmass durchgehen. Auch die Animationen der Fahrer, besonders bei der Ausführung der spektakulären Tricks, sind gelungen. Hebt es euch aus dem Sattel, purzelt euer virtueller Fahrer kurzzeitig mit Ragdoll-Effekten physikalisch korrekt über die unebene Piste. Sieht gut aus, täuscht aber auch nicht darüber hinweg, dass nicht jeder Sturz nachvollziehbar und verständlich erscheint. Schade ist, dass die meist recht konstante Bildrate besonders bei schnellen Richtungswechseln gelegentlich spürbar in die Knie geht und das, obwohl sich der Titel auf maximal vier Kontrahenten pro Rennen beschränkt.
Auch die akustische Seite dieser Spiel-UMD hat ihre Tücken. So klingen die Motorengeräusche viel zu leise und zu weit weg und werden die meiste Zeit vom Soundtrack übertönt. Gleiches gilt für die übrigen Soundeffekte wie die gelegentliche Begeisterung des Publikums. Verschmerzbar ist das nur deswegen, weil der extrem rockige Soundtrack, der meist alles andere übertönt, sehr gelungen ist und auch Songs einiger nicht ganz unbekannter Gruppen vorzeigen kann. Dieser Pluspunkt täuscht auch ein wenig über das hier und da etwas zu bedächtlich wirkende Renngeschehen hinweg.
Für Fans der multiplen Schlammschlacht liefert ATV Offroad Fury Pro ausserdem einen Mehrspieler-Modus via AdHoc-Verbindung mit. Eine kleine Enttäuschung: der in der US-Version enthaltene Online-Modus fehlt hierzulande. Wir können es verschmerzen. |
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