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Dead Head Fred: Review

  Playstation Portable 

Die nicht immer optimal agierende Kameraperspektive ist speziell in den Kämpfen ein kleines Ärgernis. Zwar könnt ihr die Ansicht nachjustieren, doch wurde dies weder besonders komfortabel noch in optimaler Geschwindigkeit gelöst. Auch die Steuerung macht gelegentlich Zicken, nicht zuletzt deshalb, weil einige der Buttons für mehrere Funktionen zur Verfügung stehen. Springen könnt ihr mit der X-Taste genauso wie treten. Na prima, könnte man meinen, mach ich doch einen Sprung mit anschliessendem Tritt. Das geht aber leider nicht.

Gerade in den Gefechten gegen mehrere Widersacher führt dies zu Problemen. Nicht selten bedeutet eine Gruppe von Angreifern euer Ende, da Fred nicht allzu viel Prügel einstecken kann. Ihr könnt zwar eure Köpfe aufwerten, doch die Steuerungs- und Kameramacken bleiben natürlich bestehen. Immerhin stört die Perspektive in den gelegentlichen Knobeleinlagen nicht. So setzt ihr euch beispielsweise den Schrumpfkopf auf, um als kleinere - geschrumpfte - Fred-Version nun doch durch einen beengten Eingang zu kommen, den ihr in der normalen Grösse nicht hättet durchqueren können. Insgesamt bleiben die Kopfnüsse aber auf der Sparflamme. Richtig überlegen müsst ihr in den Levels nie, dafür ist zu offensichtlich, welcher Kopf in welcher Umgebung und bei welchem Gegner angewandt werden sollte.

Optisch wird die Jagd nach Köpfen, Rache und Blut für PlayStation Portable-Verhältnisse gut dargestellt. Schön gezeichnete und animierte Charaktere wandeln durch die skurrilen Umgebungen, die zumeist gute Texturen und gelegentlich sogar richtig schöne Lichtverhältnisse zu bieten haben. Nachteil: Ihr könnt das Spiel mit Sicherheit nicht draussen spielen, dafür sind die meisten Levels doch zu dunkel. Etwas unschön wirken die häufigen Ladepausen; besonders zu Beginn des Spiels kommt es immer wieder zu kleineren Ladepausen, was den Spielfluss ein wenig hemmt.

Einen Hörgenuss stellen die Sprecher dar. Der typische schwarze englische Humor kommt mit trockenen Bemerkungen zum aktuellen Geschehen wunderbar zur Geltung. Eine deutsche Übersetzung hätte hier sicherlich viel Zynismus verloren. So ist es für Spieler, die der englischen Sprache mächtig sind, optimal, dass das Spiel nicht lokalisiert wurde. Schade allerdings, dass die Musik im Hintergrund eher gelangweilt vor sich hinplätschert; etwas mehr gruselige Stimmung wäre möglich gewesen durch einen besseren Soundtrack.

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Markus Grunow am 22 Jan 2008 @ 20:13
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