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Gamehotel: 2007 Reportage

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Als nächster Gast betrat Gareth Wilson von Bizarre Creations die Bühne. Der sympathische Design Manager betonte, wie schwierig die Arbeit an Project Gotham Racing 4 in der finalen Phase war, erwähnte aber gleichzeitig auch die Erleichterung und Freude, die sich beim Team nach der Veröffentlichung des Titels breit machte. In einer optisch eindrücklichen Demonstration zeigte Wilson dem Publikum dann die zahlreichen Wetter-Effekte von PGR 4 und leitete somit zum nächsten Teil des Grand Game Battle über. Die vier Kandidaten mussten sich im neusten Teil der renommierten Rennspiel-Serie duellieren und bewiesen beim Absolvieren des in Tokio angesiedelten Rennens viel Geschick.

Shooter-Fans sollten beim nächsten Gast voll auf ihre Kosten kommen. Cevat Yerli, seines Zeichens Mitgründer von Crytek und Erfinder von solchen Titeln wie Far Cry und Crysis machte seine Aufwartung an der diesjährigen GameHotel-Show. Begeistert erzählte Yerli von seinem Commodore 64, den sein Vater ihm und seinen Brüdern anno dazumal für einen ganzen Monatslohn kaufte. Nachdem eine Sportverletzung ihn von seiner Karriere als Fussballer abbrachte, hatte Yerli genügend Zeit, sich der Spieleentwicklung zu widmen und gründete zusammen mit seinen Brüdern das Unternehmen Crytek, das heute weltweite Bekanntheit geniesst. Ein kurzer Trailer stimmte die Zuschauer auf die bevorstehende Gameplay-Demonstration von Crysis ein, welche sich eingehender mit der Nanosuit des Hauptcharakters befasste. Im Anschluss an die optisch opulente Vorführung des Spiels machte Yerli noch einmal seiner Wut über die aktuelle Jugendschutz-Situation in Deutschland Luft und stellte das Verbot von Videospielen mit einer modernen Bücherverbrennung gleich. Deutschland als Standort biete für Entwickler keinen einzigen Vorteil, zumal die Haltung der Politik den Spielen gegenüber undifferenziert und absurd daher komme.

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Als unterhaltsames kleines Intermezzo trat nun das Duo Schnitzer aus Zürich auf und zeigte, wie gut sich der Nintendo DS auch als Musikinstrument macht. Mit Jam Sessions von Ubisoft heizten die beiden Musiker dem Publikum ein und ebneten gleichzeitig den Weg für Doug Church, welcher ja schon am Vortrag auf der GameHotel-Konferenz seine Sicht der Dinge preisgab. Noch einmal plädierte Church ausdrücklich für eine Generalüberholung der künstlichen Intelligenz und eine Sichtweise ohne technische Grenzen im Bezug auf Videospiele. Der KI-Spezialist merkte an, dass es nur zu einfach sei, die Spieler einfach online in einen Raum zu stecken und gegeneinander antreten zu lassen - die wahre Herausforderung an den Spieldesigner liege aber anderswo.

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Ettore Trento am 24 Okt 2007 @ 19:27