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Shellshock II: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Die Grafik im Spiel ist mittelmässig. Die Texturen sind unscharf, der Dschungel wirkt unplastisch und unrealistisch, ebenso wie die Figuren und deren Bewegungen. Darüber können auch die teils recht schicken Zwischensequenzen nicht hinwegtäuschen. Die Charaktere sehen einfach zu unecht aus, es kann keine Atmosphäre aufgebaut werden. Die extremen Gewaltdarstellungen können daran ebenfalls nichts ändern. Ihr könnt Körperteile abschiessen und nach einem Kopfschuss zerplatzt der Schädel in einer grossen Fontäne. Das viel zu übertrieben. Auch das ist ein Grund, dass das Spiel kaum Gruselatmosphäre aufbauen kann. Ein wenig Beklemmung fühlten wir zwar oft, Angst hatten wir aber zu keiner Zeit des Spiels. Denn die wenigen Schockmomente wirken aufgesetzt. An Zombies, die von den Seiten der Levels herabspringen, gewöhnt man sich schnell. Im Gegensatz zu F.E.A.R. fehlt zudem das unbestimmte Gefühl, eigentlich nichts ausrichten zu können. Wirklich erschrecken tut man sich nie.

Das liegt auch an der schlechten musikalischen Untermalung. Meist geht sie komplett unter, dann ist sie wieder unpassend gewählt, weil doch nichts passiert. Könnte man sich dann doch mal erschrecken, bleibt die Musik viel zu blass. Die Spielsounds sind recht gut gelungen. Doch auch die Schreie der Zombies wirken nach kurzer Zeit übertrieben und sind ein ständiges Hintergrundgeräusch, an das man sich gewöhnt. Zudem kann man so die Gegner bereits vorausahnen, ein hinter der Ecke lauernder Zombie ist bereits vorhersehbar und erschreckt niemanden mehr.

Shellshock II
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Lars Stegemann am 17 Mrz 2009 @ 15:30
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