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Shellshock II: Review
Das liegt auch daran, dass ihr nicht frei speichern dürft. Das Spiel setzt Speicherpunkte, die glücklicherweise nicht allzu weit auseinanderliegen. Dennoch durften wir manche Spielabschnitte extrem oft besuchen. Das liegt auch daran, dass euch das Spiel im Dschungel Fallen stellt. So müsst ihr herabsausenden Baumstämmen oder ähnlichem ausweichen. Dies tut ihr durch Drücken von Tasten im richtigen Augenblick. Zwar lockert es das Spiel auf, ist aber besonders zu Anfang gewöhnungsbedürftig und kann für Frusterlebnisse sorgen.
Die Levels sind linear aufgebaut. Auch das ist ein Grund dafür, dass kein wirkliches Kriegsgefühl aufkommt. Euer Auftrag scheint lediglich zu sein, euch von A nach B zu schiessen und dann den Bildschirm "Mission erfüllt" zu sehen. Es fehlt das Gefühl, an einem grossen Ganzen mitzuwirken, die Teile wirken zu unverbunden. Nur selten macht das Spiel daher wirklich Spass.
Die Gegnervielfalt lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Nur zwei Gegnertypen bietet euch das Spiel, Zombies und Vietnamesen. Zwei härtere Boss-Gegner, auf fünf Stunden verteilt, lockern das Spiel auf. Diese zeichnen sich jedoch nur durch ihre extrem langsamen Bewegungen und ihre Fähigkeit, viel einstecken zu können, aus. Übrigens sind auch diese beiden Endgegner genau gleich und nur eine Unterart der Zombies. Ein heiss erwarteter Kampf gegen einen vietnamesischen Antagonisten, der euch durch das Spiel verfolgt, ist nach fünf Sekunden zu Ende. Den Gegnern dürft ihr mit den üblichen Waffen zu Leibe rücken. Maschinengewehre, Granaten und ähnliches stehen euch zur Verfügung. Dabei muss man lobenderweise sagen, dass alle Waffen Vor- und Nachteile haben. Während die Schrotflinte meist genug Munition hat und mit einem gut gezielten Schuss töten kann, feuert das Maschinengewehr schneller, hat aber meist zu wenig Munition für die Gegnermassen. Munition im Spiel ist allgemein eher knapp.
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