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Shellshock II: Review
Die Steuerung des Spiels ist genretypisch gehalten, sowohl an der Konsole als auch am PC. Wie auch in anderen Shootern wird am Computer mit Maus und Tastatur, an der Konsole mit dem Controller gespielt. Daher könnte man sagen, dass Shellshock 2 zumindest ein solider Shooter ist. Besonders am PC hatten wir aber mit der Steuerung arg zu kämpfen. Das Zielen ist extrem unpräzise, die Maus zieht sehr langsam nach und teilweise hatten wir mit Aussetzern zu kämpfen. Bei diesen konnten wir mit unserer Maus machen, was wir wollten, das Fadenkreuz blieb an ein und demselben Ort. Extrem nervig und frustrierend war diese Erfahrung, die uns besonders gegen Ende die wenige Freude an den Levels kaputtmachte, da das Spiel so gut wie unspielbar war. Die Tasten sind allerdings alle frei belegbar, was ein deutliches Plus ist.
Zwei Schwierigkeitsgrade sind zu Beginn wählbar. Doch es herrscht ein extremer Unterschied zwischen den Herausforderungen im Spiel, der Balancing-Probleme des Entwicklers offenbart. Wenige Gegner auf einmal sind leicht zu besiegen. Nur selten suchen sie Deckung, meist rennen sie frontal auf euch zu. Zombies schlurfen dabei auf den ersten Schritten sogar und böten daher ein gutes Ziel, wäre die Steuerung nicht so vertrackt. Teilweise rennen Gegner auch gerne gegen Barrieren und bleiben an ihnen hängen. Ist man auf einer erhöhten Stellung, an die die Gegner nicht herankommen, rennen sie sinnlos gegen die Wand unter euch und lassen sich leicht abschiessen. Besonders später im Verlauf der Geschichte wirft euch das Spiel wahre Gegnermassen entgegen, die teils auch in eurem Rücken spawnen und ein Gewinnen fast unmöglich machen, besonders auf dem höheren Schwierigkeitsgrad. Diese Stellen sind unfair und extrem frustrierend.
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