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Shaun White Snowboarding: Review

  Playstation 3 XBOX 360 Wii 

Nach einem kurzen Intro befindet ihr euch endlich auf der Piste. Damit ihr ja nicht überfordert werdet, könnt ihr euch die Steuerung im Tutorial beibringen lassen. Mit dem linken Analogstick steuert ihr euren Pistenkönig und mit der rechten Schultertaste springt ihr. Wenn ihr ein wenig aufgewärmt seid und euch über eine Schanze rübertraut, dient der rechte Analogstick für Grabs und mit dem linken führt ihr wilde Umdrehungen aus. Schnell wird klar, dass die Entwickler auf eine eher konventionelle Steuerung verzichtet haben, und deswegen werdet ihr die restlichen Buttons eher selten benötigen. Denn in Shaun White Snowboarding vollführt ihr keine unrealistischen Tricks, sondern erlebt am eigenen Leib, was es heisst, ein Profi-Snowboarder zu sein. Alles wirkt sehr realistisch und wurde von den Entwicklern gut umgesetzt. Aber keine Sorge, mit ein wenig Übung vollführt auch ihr stylische Tricks und wilde Sprünge.

Lasst die Spiele beginnen

Nach dem Tutorial bekommt ihr von Shaun höchstpersönlich eine Aufgabe erteilt: ihr sollt insgesamt 48 Münzen in vier Skigebieten sammeln. Diese sind von Anfang an freigeschaltet und erstrecken sich von Park City über Alaska bis hin nach Europa und Japan. Bevor ihr euch aber in waghalsige Events wagt, werdet ihr die Umgebung etwas näher erkunden wollen. Mit dem Helikopter geht es per Knopfdruck zum Gipfel und ihr könnt durch feinsten Powder den Berg hinunterfahren. Aber Achtung: Wer in eine Gletscherspalten stürzt oder von Lawinen erwischt wird, wird sofort wieder auf die Bergspitze zurückversetzt. Der virtuelle Tod bleibt also aus - puh, zum Glück! Habt ihr euch die mit viel Liebe zum Detail gestalteten, abwechslungsreichen Gebirge genug angeschaut, könnt ihr euch auch an die ersten Aufgaben wagen.

Diese sind quer über die Hänge verteilt und durchaus harte Brocken. So erwarten euch Trick-Wettbewerbe, Aufgaben, in denen ihr gewisse Objekte einsammeln müsst, oder halsbrecherische Wettrennen. Keine Sorgen, ihr werdet euch nicht langweilen. Die einzelnen Aufgaben sind zudem auch noch unterteilt. So müsst ihr bei Trick-Aufgaben eine gewisse Anzahl an Punkten sammeln, um an das notwendige Geld zu gelangen. Je mehr Punkte ihr einheimst, desto mehr Kohle springt für euch heraus. Manche Herausforderungen könnt ihr aber nur mit mehreren Spielern in Angriff nehmen. In Ubisofts wildem Schneetreiben verschmilzt der Einzel- und Mehrspieler-Bereich wie in keinem anderen Titel. So versammeln sich bis zu 16 Mitspieler auf einem Berg und können zusammen im Tiefschnee fahren, wilde Tricks vollführen oder sich einfach nur ein wenig unterhalten. Hier wird euch ein sauber inszeniertes Community-Feeling geboten. Wer lieber alleine unterwegs ist, wird daran natürlich nicht gehindert, wird aber auch nie alle Aufgaben bewältigen können.

Shaun White Snowboarding
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Daniel Hanin am 03 Dez 2008 @ 16:56
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