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Monopoly: Review
Vier Kapitalisten sollt ihr seinWährend das echte Monopoly Spielrunden mit bis zu acht Mitspielern ermöglicht, beschränkt sich die Konsolen-Version auf maximal vier Spieler. Spielen weniger, füllt das Programm die vier Spieler mit CPU-Gegnern auf. Spielrunden mit nur zwei oder drei Spielern sind also nicht möglich. Das Verhalten der KI-Spieler schwankt dabei recht stark. Hin und wieder machen sie clevere Spielzüge und erhandeln sich Strassenzüge durch geschickte Geschäfte, meist aber sind die Tauschhandel der vom Computer gespielten Gegner recht abenteuerlich und wenig nachvollziehbar. Stattdessen versucht die KI, schnellstmöglich erste Monopole zu erzielen und dann mit stetigem Bau von Häusern und Hotels die Spieler in den Ruin zu treiben. Funktioniert, aber nervt.
Wie spielt sich das virtuelle Monopoly überhaupt? Nun, generell betrachtet ihr das Spielbrett aus der Draufsicht. Seid ihr an der Reihe, würfelt ihr auf Knopfdruck beziehungsweise durch Schütteln der Wiimote und eure Figur schreitet die entsprechenden Felder vor. Mr. Monopoly, der nette ältere Herr mit dem Gehstock, begleitet euch durch das gesamte Spiel und erklärt euch bei jedem Zug und auf jedem Feld, was nun zu tun ist. Das ist prinzipiell nett und komfortabel, jedoch nerven der gute Mann und seine sich immer wiederholenden Kommentare spätestens in der dritten Spielrunde. Abschalten kann man ihn leider nicht, man kann lediglich seine Sprüche auf Knopfdruck überspringen. Der grosse Vorteil der digitalen Monopoly-Variante ist das höhere Spieltempo, da das unsägliche Geldsortieren und Kartensuchen vom Programm abgenommen wird.
Negativ aufgefallen ist uns die Menüführung, vor allem, wenn ihr während des laufenden Spiels handeln wollt oder Hypotheken aufnehmen möchtet. Die Menüs im Spiel sind arg chaotisch und durch den Einsatz eines provisorischen Mauszeigers, den ihr mit dem linken Analogstick bewegt, unnötig kompliziert. Erschwerend kommt hinzu, dass manche Buttons erst beim zweiten Kontakt mit dem Cursor reagieren. Hier gibt es Punktvorteil für die Wii, dort geht das Ganze dank der Wiimote deutlich leichter von der Hand.
Das schnelle Geld!Wie bereits erwähnt, spielt sich Monopoly auf der Konsole etwas schneller als am heimischen Wohnzimmertisch. Wem das allerdings trotzdem noch zu lange dauert, der darf die Krösus-Version spielen. War Monopoly schon immer ein bisschen Glückssache, baut die Krösus-Variante beinahe nur noch auf eben dieses Glück. Mit Taktik und durchdachtem Vorgehen hat diese Monopoly-Version nicht mehr viel zu tun. Im Gegensatz zum klassischen Spiel benötigt hier übrigens jeder Spieler seinen eigenen Controller.
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