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Call of Duty - World at War: Review
Auf technischer Seite gibt es rein gar nichts zu bemängeln! Die aufgebohrte Call of Duty 4-Engine leistet einen hervorragenden Dienst und bietet euch knackige Texturen, wunderschöne Explosionen und gut berechnete Rauchschwaden. Des Weiteren gibt es schicke Schattenspielereien und schön designte Gegnermodelle. Die ansehnlichen Animationen tragen ihren Teil zu dem tollen Gesamtpaket bei. Aber auch akustisch gibt es nichts zu nörgeln. Wuchtig abgemischte Waffensounds, ein packender Soundtrack und durchgehender Donner der Waffen und Explosionen machen aus dem Ganzen ein tolles Paket. Lediglich die KI der Widersacher hinkt ein wenig hinterher. Stellenweise konnten wir ohne Probleme in ein Lager stürmen und alles umhauen. Obwohl die künstliche Intelligenz durchwegs schlau agiert, gibt es zahlreiche Aussetzer wie den oben beschriebenen.
In Sachen Online-Modus war Modern Warfare, der vierte Teil der Reihe, wegweisend: Spielmodi und Waffen wurden durch Erfahrungspunkte nach und nach freigeschaltet, was für einen hohen Suchtfaktor sorgte. Das gleiche Prinzip haben Treyarch für World at War übernommen und lediglich an den zweiten Weltkrieg angepasst. So gibt es jetzt beispielsweise Flammenwerfer und Hunde, letztere ersetzen den verhassten Helikopter, der bei einer entsprechend langen Abschussserie zur Verfügung stand. Ganz neu hinzugekommen ist der Panzer, womit nun auch hier im Mehrspielermodus Fahrzeuge zur Verfügung stehen, wenngleich arg beschränkt.
Auch offline lassen sich Deathmatch und Konsorten zocken, im Splitscreen mit bis zu vier Spielern oder via System Link mit bis zu 18 Leuten. Grosse Neuerung der Serie ist der Koop-Modus, der offline im Splitscreen zu zweit oder online mit bis zu vier Mitstreitern bewältigt werden darf. Mehr als eine nette Dreingabe ist das allerdings nicht, denn die Grafik ist im Vergleich zum Einzelspielermodus stark abgeschwächt und es lassen sich keine Spielstände aus dem Einzelspielermodus übernehmen. Das gilt wohlgemerkt für den Splitscreen-Modus, online sind diese Mankos nicht wirklich vorhanden.
Am Ende noch ein Hinweis zur deutschen Version. Der Titel erscheint hierzulande in einer leicht veränderten Version. Neben den Hakenkreuzen wurde vor allem der Gore-Anteil in den Zwischensequenzen entfernt. Blutfontänen oder abgetrennte Gliedmassen sucht ihr vergebens. Des Weiteren wurde der Zombie-Modus gestrichen. Hierbei verschanzt ihr euch mit bis zu drei weiteren Spielern in einem zentralen Gebäude auf der Karte. Nun müsst ihr euch gegen eine schier nie enden wollende Welle an Zombies zur wehr setzen. Für jeden getöteten Zombie erhaltet ihr danach Geld, mit dem ihr neue Waffen und Verbesserungen für euren Unterschlupf erwerben könnt. So dürft ihr beispielsweise die Türen und Fenster verbarrikadieren.
Spieler, die Wert legen auf ungeschnittene Metzeleien und Zombies, müssen zwangsweise auf die UK-Version setzen, da die ungeschnittene Version in Deutschland nicht verkauft werden darf. Ihr dürft die ungeschnittene Fassung zwar besitzen, aber nicht kaufen oder verkaufen. Wer sich den Titel trotzdem importiert und dabei erwischt wird, muss damit rechnen, dass der Titel vom Zoll konfisziert wird und man mit leeren Händen dasteht
Zwischen der 360- und PlayStation 3-Fassung gibt es im Übrigen keine Unterschiede, ihr bekommt für euer Geld das Gleiche geboten. |
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