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Call of Duty - World at War: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Ihr krabbelt im Anschluss durch die Blutlachen, blickt in tote, leere Gesichter und bangt um euer Überleben. Trotz der geschnittenen deutschen Version werdet ihr von brutalen Szenen nicht verschont bleiben. Ihr bekommt zwar keine Blutfontänen zu Gesicht, mit Gewalt wird aber trotzdem nicht gegeizt - dazu aber später noch mehr. Ob ihr euch diese real wirkende Gewaltdarstellung wirklich ansehen wollt, müsst ihr für euch selbst entscheiden. Immerhin wird einem damit vermittelt, wie überaus rücksichtslos und brutal es im Krieg zugegangen ist. Atmosphärisch ganz grosses Kino!

In den insgesamt 15 Missionen des Einzelspielermodus werdet ihr die Insel Peleliu von japanischen Soldaten befreien und die Burg Shuri auf Okinawa stürmen. Die russische Kampagne hingegen führt euch durch Stalingrad und letztendlich bis zum Reichstag in Berlin. In der Haut von Private Miller beginnt eure Reise mit einem echten Feuerwerk. Sobald ihr mit eurem Landungsboot auf dem bilderbuchschönen Strand gelandet seid, dürft ihr sofort Raketenunterstützung anfordern, da ihr ansonsten von gegnerischem MG-Feuer durchlöchert werdet. Nach mehreren kräftigen Explosionen schreitet ihr in das Landesinnere vor. Erlebt hinterhältige Attacken und müsst euch ständig gegen eine nicht enden wollende Welle von angrifflustigen Japanern wehren.

Die Japaner verstecken sich gekonnt in Erdlöchern und in den Wipfeln der Bäume. Wenn ihr während des Lärms und der ständigen Schusswechsel nicht auf der Hut seid, werdet ihr ganz schnell ein Bajonett im Rücken vorfinden. Solltet ihr einmal in einen Nahkampf geraten, müsst ihr schnellstmöglich reagieren. Nur dann habt ihr eine Überlebenschance. Die Nahkampfszene ist toll inszeniert und wenn ihr alles richtig gemacht habt, rammt ihr eurem Gegner ein Messer in den Hals und geht als Sieger aus dem Kampf hervor. Grösstenteils kämpft ihr in malerischen Umgebungen in der amerikanischen Kampagne um euer Leben. Auf der Seite der Russen geht es nicht so farbenprächtig zur Sache.

Ihr kämpft euch durch kokelnde Häuserruinen, infiltriert deutsche Stützpunkte und versucht, möglichst lebendig aus den Kämpfen hervorzugehen. Da natürlich auch hier der Nervenkitzel und die spannenden Momente nicht fehlen dürfen, projizieren euch die Entwickler einen tollen Moment nach dem anderen auf dem Fernseher. So schleicht ihr euch mit eurem Kommandanten Reznov durch ein Haus. Ausserhalb marschiert ein Trupp deutscher Soldaten vorbei und entdeckt euch. Wenige Sekunden später bricht die Hölle los und ihr werdet umgehend beschossen und mit Flammenwerfern versucht der Gegner euch zu grillen.

Call of Duty - World at War
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Daniel Hanin am 05 Dez 2008 @ 12:57
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