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WALL-E: Review
Das Leveldesign fordert ältere Spieler dennoch nicht. Egal, ob ihr jetzt einen gigantischen Müllcontainer beladen oder andere Objekte mit Müllwürfen manipulieren sollt, stets läuft es auf das gleiche Schema hinaus. Ihr führt ständig die gleichen Aktionen aus, bereits nach wenigen Missionen wird das langweilig. Nur die gelegentlichen Bosskämpfe sind fordernd. Allerdings dann auch wiederum so schwer, dass Kinder frustriert aufgeben könnten, sofern nicht Bruder, Schwester oder ein Elternteil aushelfen können. Immer wieder findet ihr in den Levels spezielle Gegenstände, die euer Punktekonto aufbessern oder euch zum Beispiel neue Songs, Skizzen und neue Kostüme freischalten, die ihr im Mehrspielermodus nutzen könnt.
Optisch enttäuscht WALL-E auf dem PC sehr. Die PC-Version ähnelt der PlayStation 2- und Wii-Variante frappierend und kann aufgrund sehr schwacher Texturen nicht empfohlen werden. Deutlich hübscher sehen die Xbox 360- und PlayStation 3-Versionen aus. Die Umgebungen können hier mit höheren Weitsichten und mehreren tollen Effekten begeistern. Die beiden Roboter wurden jedoch charmant in Szene gesetzt, speziell die Animationen des Müllroboters WALL-E lassen Kinderaugen glänzen. Im Gegensatz zu den hübschen Abschnitten auf der Erde, die detaillierte und ansehnlich gestaltete Schauplätze beinhalten, sind die kargen und farblosen Bereiche im Raumschiff ernüchternd.
Im Weltall sollte es still sein!Erfreulich ist, dass das Spiel komplett lokalisiert wurde. Die putzigen Sprachfetzen, die enthalten sind, sorgen in ihrem minimalistischen Einsatz dafür, dass man WALL-E rasch liebgewinnt, ganz so wie im Kinofilm. Allerdings ist die Hintergrundmusik sehr nervig, dudelt und quäkt euch die Ohren zu, bis ihr sie endgültig abstellt. Auch die Lautsprecherdurchsagen im Raumschiff nerven beträchtlich. Chinesische Folter mal anders; wer sein Kind diese Levels spielen lässt und aus der Küche mithört, dürfte genauso genervt werden, als wenn der eigene Nachwuchs ständig das gleiche Kinderlied schräg anstimmen würde.
Nett gemacht ist der Mehrspielermodus, in dem ihr in vier Minispielen gegeneinander oder miteinander agieren könnt. Mit vier Spielern liefert ihr euch dann Luftrennen, rennt in guter alter Frogger-Manier über die Strasse oder fangt euch gegenseitig ein. Unterhaltsam für ein paar lustige Minuten, mehr aber leider nicht. Warum man einen Grossteil der Mehrspielerkarten erst umständlich im Einzelspielermodus sammeln muss, erschliesst sich uns jedoch nicht. |
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