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Legendary: Review
Auf technischer Seite werdet ihr euch an einiges gewöhnen müssen. Dank einer schlecht umgesetzten Maussteuerung ist das Zielen sehr hakelig und ungenau. Besonders nervig wird es gar über Kimme und Korn. Grafisch kann der Titel auch nicht ganz überzeugen, trotz Unreal Engine 3-Basis. Zu plastikartig und steril wirkt sie, hier wäre einiges mehr drin gewesen. Der Held sowie dessen Gefolge sind weder besonders sympathisch noch interessant. Allen voran die Dame, welche euch die Geschichte vor jedem Level in einer Art Comic erzählt. An ihren Namen kann man sich kaum erinnern und warum auch? Sie hat nicht entfernt die Klasse von Alyx aus Half-Life 2.
Lediglich die Kämpfe gegen Minotauren und Konsorten sind der Rede wert. Hier fährt Legendary deutlich schwerere Geschütze auf, verschenkt jedoch auch hier Potential. Ein anfangs spektakulär angedeuteter Kampf gegen einen Giganten aus Trümmern bahnt sich an, verkommt aber schliesslich zu einem stupiden Schalterrätsel. Von diesen gibt es einige, sogar ein Physikrätsel erscheint hier und da. Zum Beispiel müsst ihr, um an eine Leiter zu kommen, vorher die Wasserbehälter zerschiessen, damit sich eine Plattform senkt. Viel zu selten sind diese Rätsel, dafür müsst ihr jedoch ständig Schalter kurzschliessen. Einfach die Aktionstaste ziemlich lange gedrückt halten und voilà, ihr habt erfolgreich den Stromkreis kurzgeschlossen.
Schaut ihr euch den Mehrspielerbereich an, stellt ihr schnell fest, dass in der Wüste mehr los ist als hier. Kein einziger Server, so weit das Internet reicht. Dabei liest sich der Modus gar nicht mal so uninteressant. Zwei Teams versuchen durch Monsterabschüsse Animus zu sammeln und damit Kanister zu füllen. |
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