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Saints Row 2: Review
Waffenarsenal und FuhrparkEin kurzes Wort zum Waffenarsenal: Dieses beinhaltet im Grunde alles, was das Herz begehrt. Pistolen, Maschinengewehre, Schrotflinten, Scharfschützengewehre, Granaten, Raketenwerfer und gar Samurai-Schwerter schmücken das Arsenal. So könnt ihr euch im Nahkampf beweisen und hier mit Messern hantieren. Es geht jedoch auch auf die herkömmliche Tour mit starken Fäusten. Darüber hinaus könnt ihr jegliche Gegenstände benutzen, die in Stilwater greifbar sind und damit in den Nahkampf ziehen.
Auch der Fuhrpark glänzt mit Abwechslung: Von kleinen Motorrädern bis hin zum Kampfhubschrauber reicht das breite Angebot. Zudem seid ihr auch auf dem Wasser dank Schnellbooten durchaus mobil. Natürlich dürfen auch Sportwagen und dicke Hummer nicht fehlen. Besonders witzig sind zudem exotische Fahrzeuge wie der Hot Dog-Wagen oder massive Monstertrucks, welche euch auf den Strassen ab und zu in die Quere kommen. Dank GPS-Navigation wisst aber zu jeder Sekunde Bescheid, welchen Weg ihr befahren müsst.
Mehrspieler-ModusWer von seinen CPU-Kameraden genug hat, kann online nach einem menschlichen Mitgefährten Ausschau halten und die Missionen kurzerhand kooperativ spielen. Alternativ klappt dieses Unterfangen auch per System Link. Nur Offline-Spieler gucken in die Röhre: Auf einen Splitscreen-Modus wurde gänzlich verzichtet. Der Online-Modus bietet nicht nur das kooperative Spiel, sondern auch diverse andere Modi wie Deathmatch oder Team-Deathmatch. Leider verlaufen die Partien äusserst hektisch und teilweise mit heftigen Rucklern, was den Spielspass merklich in den Keller zieht. Mehr als kurzweilige Abwechslung wird hier also nicht geboten.
TechnikGrafisch ist Saints Row 2 leider alles andere als ein Feuerwerk. Biedere Texturen und eine fehlende Weitsicht stören gleich zu Spielbeginn. Hinzu kommt die leere Stadt, die durchaus mehr Leben hätte vertragen können. Zwar gibt es dadurch wenige Ladezeiten im Spiel selbst, doch hätte man diese für eine opulentere grafische Darstellung gerne verstärkt in Kauf genommen. Nebst diesen Nachteilen kommt noch das seltsame Physikverhalten von Gegenständen und Personen hinzu. Gegner fliegen beispielsweise völlig unrealistisch nach einem Faustschlag durch die Lüfte. Es gibt jedoch auch vereinzelte Lichtblicke: Die Feuer- und Explosionseffekte wurden imposant umgesetzt und bilden Dreh- und Angelpunkt der Zerstörungsorgien. Allerdings kann sich der Titel letztlich jedoch in keiner Weise mit GTA IV messen - zu gross ist der Unterschied zu Gunsten von Niko Bellic.
Immerhin wird dafür in Sachen Sound einiges geboten. Zehn Radiosender sorgen für musikalische Abwechslung und beherbergen sämtliche Musikstile von Rock über Hip-Hop bis zur klassischen Musik. Besonders cool ist die Funktion, wonach ihr neue Lieder im entsprechenden Musikladen kaufen könnt. Für 20 Geldeinheiten könnt ihr so neue Songs erwerben, welche sogleich im Radio gespielt werden. Falls euch die Auswahl an Liedern zu gross ist und ihr euch nicht auf einen Radiosender beschränken wollt, könnt ihr eine eigene Playlist erstellen. |
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